Bee-Gees-Star
Disco-Legende Robin Gibb ist tot

In den Sechzigern und Siebzigern war es seine Stimme, die die Musik der Bee Gees so unverkennbar machte. Am Sonntag ist der legendäre Sänger der Band, Robin Gibb, in London an Krebs gestorben.
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LondonEr führte ein Leben für die Musik und mit der Musik - bis zum Schluss. Robin Gibb, Sänger der britischen Pop-Band Bee Gees, Songschreiber und Komponist, ist tot. Im Alter von 62 Jahren erlag er am Sonntag seinem schweren Krebsleiden in einem Londoner Krankenhaus. Zuletzt hatte ihn eine Lungenentzündung im Kampf gegen mehrere Tumore zusätzlich geschwächt.

Erst wenige Wochen vor seinem Tod hatte sich Robin Gibb noch selbst ein musikalisches Denkmal gesetzt. Mit seinem ersten Werk auf dem ungewohnten Feld der Klassik schuf er gemeinsam mit seinem Sohn Robin-John (29) ein Requiem in Erinnerung an die Opfer des Untergangs der „Titanic“ vor 100 Jahren. Das Requiem wurde am 10. April in London uraufgeführt. Robin Gibb, der eigentlich selbst auftreten und eines der zwölf Stücke singen wollte, lag da schon im Krankenhaus.

Gibb wurde 1949 auf der Isle of Man geboren - als Sohn eines Schlagzeugers. Neun Jahre später wanderte die Familie nach Australien aus. Gemeinsam mit seinen Brüdern Maurice und Barry gründete Robin dort die „Brothers Gibb“ - nach der Rückkehr nach Großbritannien wurden aus den Anfangsbuchstaben die Bee Gees. Mit Songs wie „Stayin Alive“ oder „Saturday Night Fever“ wurde die Band unvergesslich. Von den Bee Gees ist nun nur noch Barry am Leben. Maurice, Robin Gibbs Zwillingsbruder, starb 2003 an einer Darmerkrankung.

Die Formation hatte in ihren besten Disco-Zeiten riesige Publikumserfolge erzielt. 200 Millionen Platten wurden verkauft, 60 Hits brachten sie in die Charts - auch dank des gewieften Produzenten Arif Mardin. Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe machte Robin Gibb als Solokünstler und Songschreiber weiter. Er veröffentlichte mehrere Alben und wurde sogar Ehrendoktor an der Universität Manchester. An die Glanzzeiten des leicht schnulzigen Disco-Trios mit dem unverwechselbaren Sound der 1970er konnte er aber nicht mehr anknüpfen.

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  • GENAU, BG68 - aber nur wahre Fans scheinen das zu wissen .-)
    Das Titanic Requiem ist nochmals ein ganz besonderes Vermächtnis.

  • Alle schreiben die falsche Behauptung "Mit seinem ersten Werk auf dem ungewohnten Feld der Klassik .." voneinander ab. Bereits in den 60'er Jahren veröffentlichten die Bee Gees in ihrem 4. Album "Odessa" kleinere "klassische" Werke wie "The British Opera", "Seven Seas symphony" oder "With all nations". Auch setzten sie als erste Band der Sechziger Jahre häufig ein Symphonie-Orchester ein, so auch bei ihren beiden Deutschland-Tourneen 1968.

  • Alle schreiben die falsche Behauptung "Mit seinem ersten Werk auf dem ungewohnten Feld der Klassik .." voneinander ab. Bereits in den 60'er Jahren veröffentlichten die Bee Gees in ihrem 4. Album "Odessa" kleinere "klassische" Werke wie "The British Opera", "Seven Seas symphony" oder "With all nations". Auch setzten sie als erste Band der Sechziger Jahre häufig ein Symphonie-Orchester ein, so auch bei ihren beiden Deutschland-Tourneen 1968.

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