Beengt in Embryonalstellung in der Kiste gehockt
New Yorker verschickt sich selbst per Luftfracht

Billig-Fliegen ist nicht einfach und kann sogar gefährlich sein: Ein Mann aus New York hat sich selbst per Luftfracht zu seinen Eltern nach Dallas verschickt, um so das Geld für ein Flugticket zu sparen. Er hätte dabei leicht sterben können.

HB DALLAS. Vermutlich sei Charles McKinley zwei Tage auf der 2 400 Kilometer langen Strecke zwischen New York und Texas in einer Holzkiste unterwegs gewesen, teilten die Behörden am Dienstagabend in den USA mit. Der Lieferant, der die Kiste mit der Aufschrift „Computerteile“ vor der Haustür von McKinleys Eltern ablieferte, staunte nicht schlecht, als ihn ein Augenpaar aus der geschlossenen Kiste heraus anstarrte. Er benachrichtigte sofort die Polizei. „McKinley muss völlig beengt in Embryonalstellung in der Kiste gehockt haben“, sagte ein Polizeisprecher.

Zudem habe McKinley Glück gehabt, dass er im Flugzeug in einer Druckkabine mit Klimatisierung transportiert worden sei. In einem kalten Frachtraum ohne Druckausgleich hätte er leicht sterben können, sagte der Polizeisprecher. Wie die Behörden mitteilten, kletterte der blinde Passagier vermutlich allein oder mit Hilfe eines Freundes in die Kiste und verschickte sich per Luftexpress von New York mit Zwischenstopp in der Nähe der Niagara Fälle nach Dallas. McKinley hatte dagegen ausgesagt, zunächst mit einem Passagierflugzeug nach Kentucky geflogen zu sein, wo ein Freund in der Luftfrachtindustrie arbeite. Dieser habe ihm dann geholfen, sich in der Kiste nach Dallas fliegen zu lassen.

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