Behörden vermutet Al Qaeda hinter der Tat
Tote bei Anschlag in Saudi-Arabien

Beim Angriff auf den Sitz eines internationalen Unternehmens in Saudi-Arabien sind mindestens sechs westliche Ausländer getötet worden. Die Behörden vermuten Al Qaeda hinter der Tat.

HB BERLIN. In der saudi-arabischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer hat es am Samstag eine Schießerei gegeben, bei der auch mindestens sechs westliche Ausländer getötet und verletzt wurden. Vier unbekannte Täter griffen eine Niederlassung der schwedisch-schweizerischen Firma ABB an. Einer von ihnen sprengte sich laut Medienberichten in die Luft.

Nach Angaben des Unternehmens mit Hauptsitz in Genf wurden mindestens drei Amerikaner getötet. Medienberichten zufolge starben zudem zwei Australier und ein Brite. Laut dem Auswärtigen Amt in Berlin sind keine Deutschen unter den Opfern.

Nach Erkenntnissen der Ermittler stürmten die Angreifer in das Büro des Unternehmens und schossen auf die Beschäftigten, unter denen auch die Ausländer waren. Den Angaben nach flohen die Täter dann mit einem gestohlenen Auto, dabei wurden sie von der Polizei verfolgt. Drei von ihnen wurden erschossen, ein vierter Täter wurde verwundet und festgenommen.

Die Behörden in Riad gehen davon aus, dass das Terrornetzwerk Al Qaeda für die Tat verantwortlich ist. Vor zehn Tagen hatte es bereits einen Bombenanschlag auf das Hauptquartier der Sicherheitskräfte in der Hauptstadt gegeben. Dabei wurden nach offiziellen Angaben fünf Menschen getötet und weitere 145 verletzt. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe, die mit Al Qaeda in Verbindung steht.

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