Bei dem Unfall kameneine 21-jährige Mutter und ihr Kind ums Leben
Urteil gegen „Autobahnraser“ ist rechtskräftig

Die Bewährungsstrafe gegen den als Raser und Drängler verurteilten Versuchsingenieur von DaimlerChrysler ist rechtskräftig.

HB KARLSRUHE. Der Angeklagte habe seine Revision gegen die Verurteilung zurückgenommen, teilte das Landgericht Karlsruhe am Dienstag mit. Das Gericht hatte die zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung in zwei Fällen in zweiter Instanz auf ein Jahr abgemildert. Außerdem wurde ihm der Führerschein für ein Jahr entzogen. Das Amtsgericht Karlsruhe hatte den Mann noch zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er hatte bis zuletzt jede Schuld an dem Unfall verneint.

In dem Aufsehen erregenden Verfahren hatten es die Gerichte als erwiesen angesehen, dass der Mercedes-Testfahrer im Juli 2003 auf der Autobahn A5 mit seinem 500 PS starken Mercedes CL 600 mit mindestens 220 Kilometer pro Stunde so dicht auf den Kleinwagen einer 21 Jahre alten Frau aufgefahren war, dass diese vor Schreck das Steuer verriss und gegen einen Baum prallte. Sie und ihre zweijährige Tochter waren sofort tot.

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