Bei US-Promis bedient

Hacker wollte Drehbücher und Sexvideos verkaufen

Promis sind immer wieder Ziel von Cyberkriminalität. Einem Bericht zufolge soll ein Hacker nun unveröffentlichte Drehbücher und Sexvideos ergaunert haben. Die Stars sind wohl auf einen einfachen Trick reingefallen.

Online-Shopping: Vorsicht bei zu günstigen Angeboten!

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New YorkEin mutmaßlicher Hacker hat sich laut US-Medienberichten Zugang zu zahlreichen noch unveröffentlichten Film-Skripten sowie sensiblen Daten und E-Mail-Adressen von mehr als hundert Prominenten verschafft. „Dieser Fall hat alle Elemente eines Blockbuster-Films“, sagte der zuständige Staatsanwalt der „New York Times“ zufolge. „Leider sind die Umstände wahr.“ Unter seiner Beute waren noch unveröffentlichte Drehbücher von TV-Serien, Filmen sowie Sexvideos, wie aus der Strafanzeige hervorgeht, die die Zeitung veröffentlichte.

Laut Anklage soll der Verdächtige eine falsche Warnung über eine vermeintliche Cyberattacke an die erbeuteten Mail-Konten geschickt haben. Er habe die Stars daraufhin nach den Passwörtern gefragt, dann die Benutzereinstellungen geändert und sich Zugang verschafft. In einigen Fällen, in denen es Schwierigkeiten gab, an die Mail-Adressen hochkarätiger Promis zu kommen, habe der 23-Jährige Ausschau nach Fotos von Freunden gehalten, deren Accounts gehackt und sich auf diese Weise Zugang zu den gewünschten Daten verschafft.

Die dümmsten Passwörter der Welt
Hacker
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Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der Welt sei nach wie vor „123456“, teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) am Dienstag auf Grundlage einer Analyse gestohlener Datensätze mit. Die HPI-Forscher stützten ihre Angaben auf die Analyse von mehr als 215 Millionen geraubten Identitätsdaten, die sie seit 2011 im Netz entdeckt hatten. Allein in diesem Jahr untersuchten sie nach eigenen Angaben fast 35 Millionen Datensätze, die von Cyberkriminellen in speziellen Internetforen veröffentlicht wurden. Diese Daten stammten demnach aus 15 verschiedenen Quellen, darunter einem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison.

Jahreswechsel
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Simple Zahlenfolgen

Unter den mehr als 3,3 Millionen Passwörtern, die 2014 geknackt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Auf dem ersten Platz landet "123456". Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem dritten und vierten Platz finden sich "12345" und "12345678". "123456789" landet auf Rang sechs, gefolgt von "1234" auf Platz sieben. Auf Rang elf liegt "1234567".

Datenquelle: SplashData, Liste von "Time" veröffentlicht

Cyberkriminalität
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Passwort: "Password"

Wer sich für ganz schlau hält und einfach "password" als Zugangscode verwendet sei hiermit gewarnt: Die vermeintlich simple und sichere Lösung liegt auf Rang zwei der meistgeknackten Passwörter.

Nicht gerade kreativ
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Fantasiewörter

Sie denken sich, kein Mensch weiß was "qwerty" ist? Falsch gedacht. Die Buchstabenfolge, die auf einer amerikanischen Tastatur nebeneinander liegt, landet auf Platz fünf. Auf deutschen Tastaturen wäre es übrigens "qwertz".

Mark Reynolds
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Das sportliche Passwort

Sport-Fans müssen sich etwas besseres einfallen lassen, als nur den Namen ihrer Lieblingssportart: Auf Platz acht der meistgeknackten Passwörter landet "baseball".

Fabelwesen
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Mystische Gestalten

Auch Drachen-Fans gibt es einfach zu viele. Das Passwort "dragon" ist jedenfalls alles andere als originell. Es findet sich auf Rang neun.

Super Bowl Football
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Sport, die zweite

Anhänger des Football sind auch nicht besser dran als Baseball-Freunde: Das Passwort "football" findet sich auf Rang zehn der gehackten Zugangsdaten.

Der mutmaßliche Hacker war den Angaben zufolge aufgeflogen, nachdem er einem Radiomoderator die Drehbücher für eine TV-Serie verkaufen wollte. Dieser schaltete den Produzenten der Sendung ein, der wiederum die Behörden verständigte. In den Gesprächen gab der Mann laut Staatsanwaltschaft an, Informationen von mindestens 130 Personen aus der Unterhaltungs-, Sport- und Medienbranche zu haben, darunter Sozialversicherungsnummern, unveröffentlichte Songs und Filme. Details zu den Opfern wurden zunächst nicht bekannt.

Dem Mann werden Urheberrechtsverletzung und Identitätsdiebstahl zur Last gelegt. Er sitzt laut den Berichten in Untersuchungshaft.

  • dpa
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