Beleibte Passagiere
US-Fähren senken Kapazitäten wegen Schwergewichten

Weil die Fahrgäste immer schwerer werden, nehmen Fähren im US-Staat Washington nun im Schnitt 250 Menschen weniger an Bord als vorher. Bei der jetzigen Passagierzahl würde Schlagseite drohen.
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SeattleDer Durchschnittsamerikaner wiegt inzwischen 84 statt 73 Kilogramm - und diese Gewichtszunahme schlägt im US-Staat Washington auf die Zahl der Passagiere durch, die Fähren höchstens an Bord nehmen dürfen. Der Fährendienst des Staates teilte mit, seit 1. Dezember dürften im Schnitt 250 Passagiere weniger als bisher befördert werden. „Fähren, die bisher 2000 Passagiere befördern durften, nehmen jetzt nur noch höchstens 1750 an Bord“, sagte ein Sprecher der Küstenwache, Eric Young.

Nach Angaben des US- Gesundheitszentrums CDC haben die Amerikaner in den vergangenen 20 Jahren im Schnitt elf Kilogramm an Gewicht zugelegt, ein Drittel der Bevölkerung gilt als übergewichtig. Die Küstenwache verlangt, dass eine Fähre auch dann keine Schlagseite bekommen darf, wenn sich alle Passagiere auf einer Seite des Schiffes befinden.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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