Bergung des Flugschreibers kommt nicht voran: Sicherheitsmängel bei Flash Airlines

Bergung des Flugschreibers kommt nicht voran
Sicherheitsmängel bei Flash Airlines

Die ägyptische Fluggesellschaft Flash Airlines darf wegen Sicherheitsmängeln seit 2002 in der Schweiz nicht mehr fliegen. Am Samstag war eine ihrer Maschinen mit 148 Menschen an Bord abgestürzt.

HB BERLIN. Bei der ägyptischen Fluggesellschaft Flash Airlines sind bereits früher gravierende Sicherheitsmängel festgestellt worden. Dies bestätigte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) am Sonntag. So habe die Gesellschaft in der Schweiz seit 2002 Flugverbot. Am Samstag war eine der beiden Maschinen der Gesellschaft ins Rote Meer gestürzt. Alle 148 Insassen waren dabei ums Leben gekommen. 135 von ihnen waren Franzosen.

Auch am Sonntag gab es bei der Bergung der Toten und des Flugschreibers jedoch kaum Fortschritte. Paris schickte einen Tauchroboter an die Absturzstelle, der die Arbeiten unterstützen soll. Auch der Seeaufklärer «Breguet Atlantique 2» war bereits vor Ort. Des Weiteren wurden Taucher und Unfallexperten entsandt. Große Teile der Maschine werden in etwa 150 Metern Tiefe vermutet.

Bislang wurden 60 Leichenteile gefunden. Noch ist unklar, ob sie über eine DNS-Analyse oder mittels der Gebissmerkmale identifiziert werden sollen. Dies hängt vom Zustand der gefundenen Teile ab. Den Angehörigen der Opfer will die französische Regierung anbieten, Mitte kommender Woche nach Scharm el Scheich zu reisen.

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