Berichte von Plünderungen
Wirbelsturm «Ivan» erreicht Jamaika

Wirbelsturm «Ivan» hat auf Jamaika große Schäden angerichtet. Das Zentrum des Sturms lief aber bisher an der Insel vorbei.

HB BERLIN.

Der Wirbelsturm «Ivan» hat die Karibikinsel Jamaika erreicht, dort aber bislang keine Verwüstungen wie zuvor in Grenada angerichtet. «Sie bekommen extreme Winde und es wird große Schäden geben, aber das Schlimmste ist bisher an der Insel vorbei gegangen», sagte Jennifer Pralgo vom Nationalen Hurrikan-Zentrum der USA in Miami.

Das Auge des Sturms mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde habe sich westlich ein Stück weg von der Hauptstadt Kingston über dem Meer bewegt, so Pralgo. Angaben über Tote oder Verletzte gab es bisher nicht. Die Zahl der Opfer durch den Wirbelsturm erhöhte sich dagegen in anderen Teilen der Karibik. In Grenada erlag ein achtjähriger Junge seinen Verletzungen, die er beim Einsturz seines Hauses erlitten hatte.

Unterdessen gab es Berichte über Schüsse und marodierende Banden in der Hauptstadt Kingston. Zahlreiche Bewohner hatten sich aus Angst vor Plünderungen geweigert, ihre Häuser zu verlassen. Die Polizei bestätigte die Meldungen bisher nicht.

Die Menschen in Florida bereiteten sich währenddessen auf «Ivan» vor. Vor den Baumärkten und Tankstellen bildeten sich lange Schlangen. Laut den Vorhersagen könnte der Wirbelsturm den US-Bundesstaat bereits am Montag erreichen.

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