Berlin-Neukölln
Jugendlicher bei Schießerei getötet

In Berlin-Neukölln kam es in der Nacht zum Donnerstag zu einer Schießerei. Ein Jugendlicher wurde getötet, zwei weitere erlitten lebensgefährliche Verletzungen.
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BerlinBei einer Schießerei in Berlin-Neukölln ist in der Nacht zum Donnerstag ein Jugendlicher getötet worden. Zwei weitere Jugendliche erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Unbekannter gegen 01.00 Uhr vor dem Neuköllner Krankenhaus das Feuer auf eine Gruppe von fünf jungen Leuten eröffnet.

Anschließend sei er zu Fuß entkommen. Drei Jugendlichen wurden mit Schusswunden ins Krankenhaus gebracht, einer von ihnen erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Die beiden anderen schwebten in Lebensgefahr und wurden noch in der Nacht notoperiert.

Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. „Die Fahndung läuft mit Hochdruck“, sagte ein Polizeisprecher. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich glaub bei N24 hat es jemand vorsichtig ausgestotter: "Mimi...migarntttenhintergrund...".
    Der Sprecher war wohl ziemlich unsicher ob er das sagen darf..

  • Natürlich hat hier wieder der 12.1er Pressekodex zugeschlagen. Wer sinnvolle Information möchte, der lese die Berliner Zeitung (BZ). Laut Ermittler ist eine derartige Tat unter Fremden absolut unüblich. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten. Laut Geruchte (BZ) handelt es sich um eine Beziehungstat. Das was die BZ schreibt (wenn auch im Konjunktiv) hat wenigstens Infogehalt. Das HB macht sich mit derartiger "PC" nur noch lächerlich. Wohlgemerkt, Beziehungstaten kommen bei allen Nationalitäten vor. Mein Mitgefühl mit den Opfern. Man darf aber auch gespannt sein wie das HB weiter berichtet.

  • Was nach dieser Berichterstattung schon mal klar ist. Auf jeden Fall fand die Schießerei nicht zwischen blonden Neonazis statt.

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