Berliner Amoklauf
Entschuldigung ja – Geständnis nein

Der mutmaßliche Berliner Amokläufer wird fünf Tage nach den Messerangriffen auf zahlreiche Menschen weiter verhört.

HB BERLIN. Ein Geständnis habe der 16-Jährige bisher aber noch nicht abgelegt, sagte der Leiter der zuständigen Mordkommission, Klaus Ruckschnat, am Mittwoch. Der Sachverhalt sei nach Einschätzung der Polizei fast vollständig aufgehellt. Neue Erkenntnisse - abgesehen von einem Geständnis - seien nicht mehr zu erwarten. 33 Menschen erlitten Schnitt- oder Stichwunden.

Der Tatverdächtige hatte sich am Dienstag über seinen Anwalt entschuldigt und damit die Tat indirekt eingeräumt. Der Rechtsanwalt Herbert Hedrich hatte der RBB-„Abendschau“ im Namen seines Mandanten allen Opfern und und ihren Angehörigen eine Entschuldigung ausgesprochen. Sein Mandant bedauere „die ihm zur Last gelegte Tat“ außerordentlich und bitte, ihm zu verzeihen. Der Hauptschüler soll am späten Freitagabend am Rande der Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs wahllos auf Besucher eingestochen haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes in 24 Fällen sowie Körperverletzung erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft.

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