Berliner Einkaufszentrum Feuer nahe der Galeries Lafayette ausgebrochen

Spektakuläre Bilder aus Berlin-Mitte: Es raucht und qualmt am bekannten Kaufhaus Galeries Lafayette. Ein Brand führt dazu, dass ein großer Gebäudekomplex evakuiert wird. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Das Berliner Einkaufszentrum Galeries Lafayette musste am Freitag wegen eines Brandes in einem Keller zeitweise evakuiert werden. Quelle: AFP
Feuer in Berliner Einkaufszentrum

Das Berliner Einkaufszentrum Galeries Lafayette musste am Freitag wegen eines Brandes in einem Keller zeitweise evakuiert werden.

(Foto: AFP)

BerlinIm Keller eines Einkaufszentrums mitten in Berlin ist am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude musste vollkommen geräumt werden. Die anfängliche Information, dass es im bekannten Kaufhaus Galeries Lafayette brannte, bestätigte sich nicht. Im dritten Untergeschoss des Gebäudes in der Französischen Straße habe Dämmmaterial in der Nähe eines Traforaums gebrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Da Kunststoff Feuer gefangen hatte, habe sich dichter schwarzer Rauch entwickelt, der weithin sichtbar war.

Vorsichtshalber wurden alle Menschen aus dem Gebäude geführt, wie der Feuerwehrsprecher erklärte. Niemand sei verletzt worden. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort und hatte den Brand am frühen Abend vollständig gelöscht.

Das sind Deutschlands beliebteste Einkaufsmeilen
Zieht nicht mehr: Westenhellweg Dortmund
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Der Dortmunder Westenhellweg, hier sieht man den dort beheimateten Einkaufstempel Thier-Galerie, verpasst dieses Jahr knapp den Einzug in die Spitzengruppe der meist frequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Die Immobilienberatungsfirma JLL zählt einmal jährlich eine Stunde lang die Passanten in den Einkaufsstraßen deutscher Großstädte. In Dortmund auf dem Westenhellweg flanierten am Zähltag im März 9.365 Passanten in der Stunde. Erstmals seit 2009 schafft es der Standort damit nicht in die Top Ten der meist frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland.

Rang 10 – Bahnhofstraße Hannover
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Vor einigen Jahren wurde die Bahnhofstraße aufgehübscht, die Stadt Hannover investierte 8,95 Millionen Euro in die neue Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, die unter die Bahnhofstraße gelegt worden war, und weitere 3,83 Millionen in die Flaniermeile selbst. 30 neue Geschäfte und Gastrobetriebe fanden im Untergeschoss Platz, auch oben locken viele Ladenlokale. Mit Erfolg: 2015 landet die Bahnhofstraße mit knapp 10.000 Besuchern pro Stunde auf Rang 10 der beliebtesten Einkaufsstraßen in Deutschland.

Rang 9 – Schadowstraße Düsseldorf
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Es ist vermutlich nicht immer so ein Gedränge wie hier zur Wiedereröffnung der C&A-Filiale. Doch mit 10.080 Passanten in einer Stunde ist die Düsseldorfer Schadowstraße ohne Frage eine der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Mit 4775 Passanten in einer Stunde ist mit der Königsallee zudem eine Düsseldorfer Straße Spitzenreiter im Segment der Luxusmeilen.

Rang 8 – Hohe Straße Köln
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Es sind tatsächlich Menschenmassen, die sich hier durch die Hohe Straße in Köln schieben. Sie ist eine der längsten Einkaufsstraßen in Deutschland und extrem beliebt. Während der einstündigen Zählung von JLL passierten 11.190 Menschen die Geschäfte. „Die Passantenfrequenzen sind nicht das alleinentscheidende Kriterium für die Expansionsentscheidungen von Handelsunternehmen“, gibt JLL-Experte Dirk Wichner zu. Doch er sagt: „Kennziffern wie die Spitzenmiete, Zentralität oder Kaufkraft erhalten auf diese Weise zusätzliche Aussagekraft.“

Rang 7 – Georgstraße Hannover
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Die niedersächsische Landeshauptstadt schafft es mit der Georgstraße und ihren knapp 12.525 Passanten in einer Stunde sogar zwei Mal ins Ranking. Zum Erfolg der Georgstraße dürfte auch beitragen, dass sie eine reine Flaniermeile ist: Fußgängerzonen kommen laut der Erhebung von JLL durchschnittlich auf fast doppelt so viele Passanten wie Einkaufsstraßen mit Fahrbahn.

Rang 6 – Neuhauser Straße München
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Auf der Neuhauser Straße locken nicht nur Luxusgeschäfte wie das Karstadt-Haus Oberpollinger, doch die Einkaufsstraße richtet sich schon an gehobenes Klientel. Das scheint bei vielen Münchenern und Touristen zu verfangen: Hier tummeln sich in einer Stunde laut JLL rund 12.945 Menschen. München ist neben Berlin übrigens auch die Stadt mit der höchsten Dichte an so genannten Hochfrequenzlagen mit jeweils über 5.000 Passanten pro Stunde. Das Bild ergibt sich aus dem Ensemble der Kaufingerstraße, der Neuhauser Straße, der Weinstraße, des Tals sowie der Sendlinger Straße.

Rang 5 –Spitalerstraße Hamburg
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Mindestens 13.000 Passanten in der Zählstunde waren in diesem Jahr die Eintrittskarte für einen Platz unter den Top Fünf des JLL-Rankings. Die Spitalerstraße in Hamburg schafft es mit 13.070 Personen knapp in die Führungsgruppe. Im Luxussegment landet Hamburg sogar auf Rang 2: 2.925 Menschen gingen in einer Stunde am Neuen Wall entlang.

Das Kaufhaus Galeries Lafayette öffnete nach Angaben einer Sprecherin um 18.40 Uhr wieder seinen zuvor geschlossenen Einkaufsbereich. Die Kriminalpolizei wird zur Brandursache ermitteln.

  • dpa
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