Besatzung ist ausgebildet
Stichwort: Werkstattwagen

Auf der 31,8 Kilometer langen Transrapid-Teststrecke in Lathen sollen so genannte Werkstattwagen für einen reibungslosen Betrieb sorgen.

HB HANNOVER/LATHEN. Außer Inspektionen und Instandhaltungsmaßnahmen gehören dazu umfangreiche Messungen und die mobile Stromversorgung der Magnetschwebebahn auf freier Strecke. Die dieselgetriebenen Radfahrzeuge sind gegen Witterungseinflüsse geschützt und fahren mit luftbereiften Laufrädern bzw. gummierten Laufrollen auf den so genannten Gleitleisten der Strecke.

Jeden Morgen wird ein solches Fahrzeug in Gang gesetzt, um die Teststrecke zu untersuchen und von Ästen oder anderen Hindernissen zu befreien. Die Besatzung ist speziell dafür ausgebildet, Probleme zu entdecken und mögliche Gefahren umgehend zu beseitigen. Die mit Computern und Sensoren ausgestatteten Wagen sind mit 2 bis 40 Kilometern pro Stunde unterwegs.

Erst wenn der Werkstattwagen seine Runde gedreht hat, darf die Strecke normalerweise für die Magnetschwebebahn freigegeben werden. Beim Zusammenstoß zwischen einem Transrapid und einem Werkstattwagen waren am Freitagmorgen 23 Menschen ums Leben gekommen und zehn verletzt worden.

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