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Beschädigter Kanal muss gesperrt bleiben

Der Dortmund-Ems-Kanal bleibt wegen des Lecks bei Olfen (Nordrhein-Westfalen) bis auf weiteres gesperrt. Vermutlich werde es mindestens zwei Wochen dauern, den Riss abzudichten, sagte der Leiter des Lagezentrums der Wasserschutzpolizei Nordrhein- Westfalen, Bernd Girke, am Mittwoch. Für die Schifffahrt sei die Unterbrechung dieser Nord-Süd-Verbindung ein erheblicher Einschnitt. Ermittler der Wasserschutzpolizei untersuchen die Unfallursache.

HB OLFEN. Durch ein vermutlich bei Bauarbeiten entstandenes Loch an einer Überführung über die Lippe - wo der Kanal wie im Trog über den Fluss verläuft - waren am Dienstag erhebliche Wassermassen ausgeflossen. Die Zahl von 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser sei realistisch, sagte Girke.

An dem Leck strömte das meiste Wasser direkt in die Lippe. Bewohner in der Umgegend waren zeitweise zum Verlassen ihrer Höfe aufgefordert worden. Am Abend war der Kanalabschnitt zwischen Datteln und Lüdinghausen auf einer Länge von acht Kilometern leer gelaufen. Dort waren Sperrtore heruntergelassen, diese verhinderten den weiteren Zufluss von Wasser. Eine Brücke war am Mittwoch bei Olfen noch gesperrt, da der Verdacht bestand, dass das Bauwerk durch die Wassermassen instabil geworden ist.

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