Beschäftigte fordern mehr Lohn und weniger Arbeit
Streik legt London lahm

Berufstätige in London hatten es nicht leicht, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Ein U-Bahn-Streik brachte nicht nur den Nahverkehr fast vollständig zum Erliegen, sondern führte auch zu Staus.

HB DÜSSELDORF. Schon am frühen Morgen bildeten sich lange Schlangen an den Bushaltestellen. Im Stadtzentrum kam der Autoverkehr zum Erliegen. Viele Menschen machten sich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit.

Der von der Verkehrsgewerkschaft RMT ausgerufene Ausstand begann um Dienstagabend und sollte 24 Stunden andauern. Die Gewerkschaft RMT will damit ihrer Forderung Nachdruck verleihen, die Löhne zu erhöhen und die Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden zu verringern. Nach Schätzungen der BBC könnte der Streik die Wirtschaft 100 Mill. Pfund (150 Mill. Euro) kosten.

Die U-Bahn-Gesellschaft hatte die mehr als drei Millionen Menschen, die täglich die U-Bahn benutzen, schon vorher aufgefordert, nicht auf Autos umzusteigen, möglichst kurze Strecken zu Fuß zurückzulegen und den Berufsverkehr zu meiden. Bereits drei Stunden nach Beginn des Ausstands am Dienstagabend war der U-Bahnverkehr in der britischen Hauptstadt fast völlig zum Erliegen gekommen.

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