
Rapper Bushido (33) fühlt sich bei den Anti-Wall-Street-Protesten vom Wochenende an eine „bescheuerte Facebook-Party“ erinnert. „Wogegen demonstrieren die Penner denn?“, fragte Bushido am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Auch für Wähler der Piratenpartei hat er kein Verständnis. Grundsätzlich findet Bushido, dass Deutschland „eines der geilsten Länder“ der Welt sei.
Gemeinsam mit seinem einstigen Konkurrenten Sido (30) präsentierte er das erste gemeinsame Album der beiden Berliner Rapper. „Ich fand's spektakulär“, sagte Sido über die Zusammenarbeit. Gaststar auf dem Album „23“ ist Peter Maffay.
Sido kann der Fragerunde nicht viel abgewinnen. „Pressekonferenzen sind der größte Scheiß“, sagt er am Ende. Bushido redet eindeutig mehr als sein Geschäftskollege. Von Griechenland über die Piratenpartei bis zu den Anti-Wall-Street-Protesten: „Auf jede Frage gibt es „ne Antwort“, sagt er selbst. Mit Rap will er privat nichts zutun haben. „Ich bin extrem gelangweilt von der deutschen Rap-Szene.“ Manchmal wirkt der Deutsch-Tunesier wie ein Streetworker. Ganz vom Elternschreck-Image lösen will er sich offensichtlich nicht. „Ich werde immer noch tagtäglich angezeigt“, erzählt Bushido. Dazu passt, dass ihm am selben Tag ein Gericht in München verbietet, über eine Teilnehmerin der TV-Show „Big Brother“ zu lästern. Sonst wird es 250 000 Euro teuer.
Die einstigen großen Rivalen in der Rapperszene, eben Bushido und Sido, betonen heute lieber ihre Gemeinsamkeiten und fühlen sich zu alt für gegenseitige böse Worte. „Der Streit ist vorbei, wir werden älter und reifer“, sagte Bushido der „Bild“-Zeitung vom Montag. Sido fügte hinzu, er habe den seit Jahren andauernden Konflikt „aus der Welt schaffen“ wollen und Bushido nach seiner Bandscheiben-OP gute Besserung gewünscht. Kürzlich nahmen die beiden Musiker ein gemeinsames Album auf, das vor einigen Tagen erschien. Zuvor hatten sie sich jahrelang verbal gegenseitig scharf aufs Korn genommen.
Bushido und Sido entdeckten zudem durchaus Gemeinsamkeiten. „Wir planen einen Angelurlaub in der Karibik“, sagte Sido der Zeitung. „Ja, wir haben festgestellt, dass wir das gleiche Hobby haben“, fügte sein Rapper-Kollege hinzu. Und noch etwas verbindet die einstigen Streithähne: „Wir sind halt die Quoten-Rüpel. Damit haben wir uns abgefunden“, sagte Sido. „Wenn jemand in der Talkshow für die Straße oder Verbrecher sprechen soll, dann werden immer wir beide eingeladen.“
Bushidos Aussagen über die „Occupy“-Proteste pflegen das Image des „Quoten-Rüpels“ allerdings auf höchstem Niveau.
Man hat den Eindruck, dass Bushido ein unehelicher Sohn von Gadaffi ist. Allerdings bei der Geburt minutenlang ohne
Sauerstoff -Versorgung.
Ich schließe mich den Vorkommentatoren an. Bitte verschonen Sie die Leser von solchen generell irrelevanten und insbesondere in einem, sich selbst Handelsblatt nennenden Medium, völlig deplatzierten Artikeln.
Was waren das noch Zeiten als das Handelsblatt zwar ohne Bilder gedruckt wurde aber eigene Mitarbeiter mit Expertise im Handel hatte. Gibt es in heutigen Zeiten nicht genug über Wirtschaft und Handel zu scheiben?
Kann meinem Vorredner nur zustimmen! So sehr ich die Printausgabe schätze, was sich hier manchmal in den online-teil verirrt... Bild-Niveau, wen interessiert was dieser Pseudogangster für geistigen Dünnschiss von sich gibt.
11 Kommentare
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