Wahrscheinlich sind noch mehr Mitarbeiter beteiligt, Gesundheitsminister Bahr fordert Konsequenzen: Bei Transplantationen in Göttingen war nicht die Dringlichkeit entscheidend, sondern die Höhe der Bestechung.

Kommentare

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  • Unglaublich ist an diesen Vorfällen gar nichts. In dieser Republik, wo der kleine Mann immer nur draufzahlt und die neoliberalen Täterschichten vor nichts und wieder nichts zurückschrecken, liegt es doch auf der Hand, dass das Gesetz zur Organspende mit seinen angeblich so fairen Regelungen nur ein Papiertiger ist, und in Wirklichkeit die Reichen und Mächtigen bei der Organvergabe -wie bei allem anderem auch- bevorzugt werden. Es hatte schon seine Gründe, warum ich mich an dieser Stelle schon bei früheren Gelegenheiten kritisch zur Organspende geäußert und Fairness bei der Organentnahme und Organvergabe bezweifelt habe. Unser System ist eben noch nur noch die Hure der Reichen und Mächtigen. Niemand sollte sich deshalb von Personen wie dem selbstherrlich und besserwisserisch veranlagtem Leserbriefschreiber Ockams Rasiermesser blenden lassen: Ob nun bei Euro, Lohndrückerei oder Organspende, die Armen und einkommensmäßigen Durchschnittsbürger sind nur noch als Kanonenfutter für degenerierte Pseudoeliten wie Eurokraten, Millionäre, Bänker und höhere Politiker vorgesehen. Unsere Pseudodemokratie ist wirklich nur noch zum Kotzen.

  • Warum sollten Kassenpatienten Organe spenden ?
    Die gesetzliche Versicherten stehen schon heute hinter Privatpatienten an, wenn es um wichtigste lebensverlängernde Behandlungen geht (z.B. Strahlentherapie).

    Sollen also Kassenpatienten mit ihrer Bereitschaft zur Organspende tendenziell primär das Leben der First-Class-Patienten verlängern ?

  • war nichts anderes zu erwarten. Die Gier ist wie das Meerwasser das man trinkt.

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