Betreiber hielt sich nicht an Förderverbot wegen Sicherheitsmängeln
Tote bei Grubenunglück in China

HB BERLIN. Erneut hat es in China ein Grubenunglück gegeben. Dabei wurden 42 Bergleute getötet. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, waren einen Tag nach der Schlagwetterexplosion noch 27 Arbeiter in der Grube Xishui in der Provinz Shanxi eingeschlossen.

Die Polizei nahm vier Betreiber der Anlage fest. Die Explosion in der Grube Xishui nahe der Stadt Shuozhou brachte auch die Schachtanlagen des daran anschließenden Bergwerks Kangjiayao zur Explosion. Rettungskräfte mit Sauerstoffflaschen versuchten, zu den Verschütteten vorzudringen.

Wegen Sicherheitsmängeln hatten die Behörden erst im November vergangenen Jahres die Einstellung der Kohleförderung in Xishui angeordnet. Dennoch wurde die Produktion fortgesetzt. Bei Explosionen und anderen Unglücken kommen in chinesischen Kohlebergwerken jedes Jahr mehrere tausend Arbeiter ums Leben. Ursachen sind mangelnde Sicherheitsvorkehrungen wie das Fehlen eines wirksamen Belüftungssystems, das die bei der Kohleförderung entstehenden Gase ins Freie transportiert.

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