Betrug und Untreue
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Kunsthändler Achenbach

Gegen den seit Juni in Untersuchungshaft sitzenden Kunsthändler Helge Achenbach und einen früheren Geschäftspartner ist Anklage erhoben worden. Sie sollen bei Kunst- und Oldtimergeschäften systematisch betrogen haben.
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EssenWegen Betruges und Untreue im besonders schweren Fall hat die Staatsanwaltschaft Essen Anklage gegen den Kunstberater Helge Achenbach erhoben. Ihm werde darüber hinaus auch Urkundenfälschung vorgeworfen, teilte die Ermittlungsbehörde am Dienstag mit. Achenbach sitzt nach einer Strafanzeige seit Juni in Untersuchungshaft.

Bei Kommissionsgeschäften mit einem Essener Kaufmann soll Achenbach entgegen der Absprachen insgesamt 23 Mal weitaus höhere Einkaufspreise für Kunst und Oldtimer mit seinem Kunden abgerechnet haben als verauslagt. Dazu habe er auch manipulierte Rechnungen vorgelegt. Ähnlich seien zwei weitere Anleger betrogen worden. Insgesamt gehe die Anklage von 23 Millionen Euro Gesamtschaden aus.

Angeklagt wurde auch Achenbachs früherer Geschäftspartner. Der Kunsthistoriker soll an den letzten fünf betrügerischen Geschäften beteiligt gewesen sein.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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