Bis zu 252 Kilometer
Taifun trifft auf Südjapan

Ein heftiger Taifun hat die südjapanische Insel Okinawa mit schweren Regenfällen überzogen und stellenweise Schäden verursacht. Hunderte von Menschen suchten laut Fernsehberichten am Freitag vorübergehend Schutz in Notunterkünften.

HB TOKIO. Mindestens fünf Menschen erlitten Verletzungen, als der Taifun „Man-yi“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 252 Kilometern in der Stunde nahe seinem Zentrum auf die Inselprovinz traf. In zehn Prozent der Häuser auf der Hauptinsel Okinawa fiel der Strom aus. Fluggesellschaften strichen 245 Inlandsflüge. Stellenweise gingen Erdrutsche nieder.

Wie die nationale Meteorologische Behörde in Tokio unterdessen mitteilte, dürfte der vierte Taifun der Saison am Samstag auf den südlichen Teil der südwestjapanischen Hauptinsel Kyushu treffen und weite Gebiete im Westen des fernöstlichen Inselreiches mit schweren Regenfällen überziehen. In den vergangenen Tagen waren bei schweren Unwettern auf Kyushu zwei Menschen ums Leben gekommen. Japan wird alljährlich von Naturgewalten wie Taifunen und Erdbeben heimgesucht.

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