Bischöfliches Leitungsgremium überwacht Planungen für Großveranstaltung
Die Organisation des Weltjugendtages in Köln

Hierarchie: Als Geschäftsführer der gemeinnützigen Weltjugendtag GmbH muss Johanns die Planung des Weltjugendtages eng mit dem Vatikan abstimmen. Das gilt vor allem für das inhaltliche Programm, das die Pfarrer Georg Austen und Ulrich Hennes verantworten. Der Generalsekretär des Weltjugendtags, Prälat Heiner Koch, komplettiert das WJT-Führungs-Quartett. Ein bischöfliches Leitungsgremium unter Vorsitz des Kölner Kardinals Joachim Meisner und ein Aufsichtsrat überwachen die Planungen.

Audienz: Zusammen mit Koch präsentierte Johanns dem verstorbenen Papst Johannes Paul II., der 1986 die Weltjugendtage initiierte, 2004 bei einer Privataudienz das WJT-Logo. Alle zwei bis drei Jahre finden die Jugendtage weltweit an einem zentralen Ort statt. 1995 in Manila nahmen vier Millionen Pilger teil. Zuletzt fand der Weltjugendtag 2002 in Toronto statt.

Warten: Zuständig für das Programm des Papstes ist dessen Reisemarschall. Weil der mit dem Tode Johannes Pauls II. seinen Posten verlor, ruhte die WJT-Planung während der „Sedisvakanz“, der papstlosen Zeit. Da Benedikt XVI. die meisten Schlüsselposten bereits wieder besetzt hat, hofft Johanns, dass er in den kommenden Wochen in Rom das Programm für Köln festzurren kann, damit er rasch Planungssicherheit hat.

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