Bislang 1 000 Tote - weitere 1 000 Menschen vermisst
2 000 Todesopfer auf Haiti befürchtet

Die Zahl der Todesopfer des Tropensturms „Jeanne“ in Haiti ist auf knapp 1 100 gestiegen. Die Regierung des Karibikstaates befürchtete gar, dass die Opferzahl noch auf 2 000 steigen könnte da noch rund 1 000 Menschen vermisst wurden.

HB PORT-au-PRINCE. In der Region um die Küstenstadt Gonaives im Norden zählten die Behörden 1 008 Tote. In der Nordwest-Provinz seien 72 Menschen in den Fluten und Schlammlawinen in Folge des Sturms ums Leben gekommen, sagte ein Regierungssprecher.

Um einem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen, begannen die Behörden damit, hunderte Leichen in Massengräbern zu bestatten. Nach Schätzungen des Welternährungsprogrammes der Vereinten Nationen sind landesweit mindestens 175 000 Menschen von dem Sturm betroffen, der am Wochenende über Haiti hinweggefegt war.

Haiti, das sich die Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik teilt, ist wegen der massiven Abholzung Sturmfluten und Überschwemmungen nahezu schutzlos ausgeliefert. Rund 2 000 Einwohner des von Armut geprägten Landes starben im Mai, als Hochwasser nahe der Grenze zur Dominikanischen Republik ganze Ortschaften wegspülte.

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