Bislang Ruhe am Brennpunkt Mauerpark
Ausschreitungen in Berlin vor dem 1. Mai

HB BERLIN. Bei den Feiern zur Walpurgisnacht in Berlin ist es am späten Samstagabend zu ersten Ausschreitungen gekommen. Die Polizei löste ein Konzert auf dem Boxhagener Platz im Stadtteil Friedrichshain auf, nachdem aus der Menge der überwiegend linken Besucher Flaschen in Richtung der Einsatzkräfte geflogen waren. Mehrere Randalierer wurden festgenommen.

Bis kurz nach 22.00 Uhr war die Veranstaltung rund um ein Konzert und eine Demonstration jegen «Yuppisierung und Umstrukturierung» friedlich verlaufen. Danach begannen die Attacken gegen die Polizei.

Abgesehen von diesem Vorfall blieb die Nacht zum 1. Mai bislang relativ ruhig. In den vergangenen Jahren war es in einigen Teilen Berlins am Vorabend des 1. Mai häufig zu heftigen Ausschreitungen gekommen. In diesem Jahr versammelten sich auf dem Boxhagener Platz im Ost-Berliner Stadtteil Friedrichshain etwa 1000 vor allem junge Leute aus der linksalternativen Szene zu einem Konzert.

Am zweiten Brennpunkt - dem Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg - blieb es zunächst ruhig. Weit mehr als 1000 Polizisten sind im Einsatz, um Randale zu verhindern. In beiden Stadtgebieten wurden Halteverbote verhängt. Damit soll vermieden werden, dass Randalierer Autos anzünden.

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