Blutprobe des Fahrers nicht echt?: Zweifel an Beweisstück zu Dianas Tod

Blutprobe des Fahrers nicht echt?
Zweifel an Beweisstück zu Dianas Tod

Die britische Polizei hat einem Pressebericht zufolge Zweifel an einem Beweisstück zu Dianas Tod geäußert. Die Blutprobe des Chauffeurs soll demnach nicht echt sein.

HB BERLIN. Eines der wichtigste Beweisstücke der französischen Ermittlungen zum Tod von Prinzessin Diana ist womöglich wertlos. Nach einem Bericht der «Times» handelt es sich dabei um die Blutprobe des Fahrers von Diana, Henri Paul.

Ranghohe Polizeibeamte «höchste Bedenken» dagegen geäußert, schreibt die Zeitung. Demnach soll die französische Polizei nicht per DNS-Analyse überprüft haben, ob es sich tatsächlich um das Blut des Chauffeurs gehandelt habe. Ein Sprecher des französischen Ermittlungsteams wies diese Anschuldigung zurück, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Diana und ihr Freund Dodi Fayed waren 1997 bei einem Autounfall in einem Tunnel in Paris ums Leben gekommen. Den französischen Behörden zufolge war der Chauffeur betrunken und stand unter Medikamenteneinfluss, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Sowohl Pauls Familie wie auch Dodis Vater, der Milliardär Mohammed al Fayed, hatten diese Version wiederholt angezweifelt und auf den hohen Kohlenmonoxid-Gehalt in der Blutprobe verwiesen. Demnach war dieser Wert so hoch, dass Paul nur mit Mühe hätte gehen, geschweige denn Autofahren können.

Auf Betreiben Mohammed al Fayeds hin war am 6. Januar die erste Untersuchung auf britischem Boden zum Tod der Prinzessin und seines Sohnes eröffnet worden. Untersuchungsrichter Michael Burgess beauftragte Scotland-Yard-Chef John Stevens mit den Ermittlungen.

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