Bodrum, Marmaris, Fethiye und Didim betroffen
Zwei Erdbeben erschüttern Ägäis-Küste in der Türkei

Bei zwei Erdbeben in der Ferienregion an der türkischen Ägäis-Küste sind 15 Menschen leicht verletzt worden. Die Touristen wurden angewiesen, die Nacht nicht in ihren Hotelzimmer zu verbringen.

HB ANKARA. Das erste Beben mit einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala ließ am frühen Morgen die im Sommer von zahlreichen in- und ausländischen Touristen besuchte Stadt Bodrum und umliegende Regionen erzittern. Der Fernsehsender CNN Türk berichtete, mehrere Menschen hätten sich verletzt, als sie von Balkonen und aus Fenstern ins Freie gesprungen seien. Der Sender zeigte Touristen, die nach dem Beben in Decken gehüllt auf den Bürgersteigen saßen. Die amtliche Nachrichtenagentur Anatolien meldete, das Erdbeben sei auch in den benachbarten Touristenzentren Marmaris, Fethiye und Didim sowie auf einigen nahe gelegenen Inseln Griechenlands zu spüren gewesen.

In Marmaris bebte rund elf Stunden später, gegen 16.15 MESZ, erneut die Erde. Nach diesem zweiten Beben der Stärke 4,6 auf der Richterskala wurden einige Touristen aus Angst vor weiteren Erdstößen gewarnt, die Nacht nicht in ihrem Hotel zu verbringen. In der Türkei kommt es immer wieder zu schweren Erdstößen. Im August 1999 wurden bei einem Erdbeben im Nordwesten der Türkei in der Nähe von Istanbul rund 18.000 Menschen getötet.

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