Bomben in Yachthäfen gezündet
Anschläge in nordspanischen Urlaubsorten

Nach einer Bombendrohung der baskischen Untergrundorganisation Eta sind an der galizischen Küste zwei Sprengsätze explodiert. Mehrere Menschen wurden verletzt.

HB BERLIN. Neue Terror-Anschläge in Nordspanien: Die baskische Untergrundorganisation Eta hat in zwei galizischen Yachthäfen Bomben gezündet. Die Sprengkörper detonierten am Samstag in den nordwestspanischen Häfen von Sanxenxo und Baiona, wie ein Sprecher des spanischen Innenministeriums sagte.

Bei der Detonation in Sanxenxo in Galizien wurde nach Behördenangaben zwei Portugiesen und zwei Spanier leicht verletzt. Ein zweiter kleiner Sprengsatz sei in dem Küstenort Baiona detoniert, sagte ein Regierungssprecher weiter. Dabei sei niemand verletzt worden.

Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Vor den Explosionen ging jedoch ein Anruf bei der baskischen Zeitung «Gara» ein. Ein anonymer Anrufer warnte im Namen der baskischen Untergrundorganisation Eta vor den Sprengsätzen. Der Mann nannte die beiden Städte als Ziel von Anschlägen.

Auch bei der galizischen Zeitung «Faro de Vigo» rief ein Mann an, wie ein Angestellter der Nachrichtenagentur AP sagte. Die Eta hatte sich vor zwei Wochen zu zwei ähnlichen Anschlägen in den Urlaubsorten San Vicente de la Barquera und Ribadesella bekannt, bei denen niemand verletzt wurde.

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