Bombendrohung
Verdächtiges Paket auf Flughafen von Ibiza gesprengt

Nach einer Bombendrohung auf dem Flughafen der spanischen Ferieninsel Ibiza haben Polizeiexperten am Samstag ein verdächtiges Paket gesprengt.

HB IBIZA. Der Behälter habe jedoch keinen Sprengstoff enthalten, teilten die Behörden auf der Mittelmeerinsel mit. Er sei leer gewesen. Ein Unbekannter hatte zuvor in einem Anruf bei der baskischen Zeitung „Gara“ behauptet, dass auf dem Flughafen von Ibiza eine Bombe explodieren werde. Die Behörden ließen darauf hin den Airport räumen. Etwa 3000 Urlauber warteten außerhalb des Geländes darauf, dass der Alarm wieder aufgehoben würde.

Die Hintergründe der Bombendrohung waren unklar. Die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtete, der Anrufer habe im Namen der Untergrundorganisation ETA gesprochen. „Gara“ wies diese Darstellung zurück. Die Bombendrohung sei anonym ohne Nennung einer Organisation abgegeben worden, betonte das Blatt in seiner Internetausgabe. Das spanische Innenministerium hatte die Bombendrohung als „nicht glaubwürdig“ bezeichnet. Als Vorsichtsmaßnahme seien jedoch die üblichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, hieß es.

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