Brandkatastrophe
Australien: Buschfeuer flammen wieder auf

Der Alptraum ist für die Menschen im Süden Australiens offenbar noch nicht vorüber: Starke Winde und steigende Temperaturen haben noch glimmende Buschbrände erneut angefacht.

HB MELBOURNE. Mehr als 100 Bewohner der betroffenen Gebiete flüchteten daraufhin aus ihren Häusern. Im Staat Victoria herrscht weiterhin Alarmzustand. Dort verbrannte bei den verheerenden Buschfeuern vor zwei Wochen eine Fläche von fast 4 000 Quadratkilometern, mehr als 1 800 Wohnhäuser wurden zerstört.

Mit Temperaturen um 35 Grad Celsius war die Lage zwar nicht mehr so dramatisch wie am 7. Februar, als 47 Grad gemessen wurden. Dennoch schien die Gefahr noch nicht gebannt. Bei den damals entfachten Bränden kamen nach amtlichen Angaben mindestens 209 Menschen ums Leben. Am Sonntag gedachten die Australier in einer landesweit übertragenen Veranstaltung der Opfer des sogenannten schwarzen Samstags. Ministerpräsident Kevin Rudd kündigte an, zur Erinnerung an die Toten würden die Fahnen künftig jedes Jahr am 7. Februar auf Halbmast gesetzt.

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