Bruchlandung
Millionenschaden bei Unfall auf Mannheimer Flughafen

Ein Regionalflugzeug ist auf dem Mannheimer Flughafen über die Landebahn hinausgeschossen. Die Bruchlandung verursachte einen Millionenschaden, verlief insgesamt aber glimpflich.

HB MANNHEIM. Nach der Bruchlandung eines Regionalflugzeugs auf dem Mannheimer Flughafen ist die zweimotorige Maschine am Donnerstagmorgen abtransportiert worden. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig sollen die Dornier 328 untersuchen, teilte die Polizei mit. An der Maschine entstand nach Polizeiangaben ein Schaden in Millionenhöhe. Fünf Insassen erlitten leichte Verletzungen; einige von ihnen mussten ambulant behandelt werden. Der Flugbetrieb in Mannheim soll im Laufe des Vormittags wieder aufgenommen werden, sagte ein Flughafensprecher.

Mit 24 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern an Bord war das Flugzeug am Mittwochabend aus bisher unbekannter Ursache über die Landebahn gerutscht und in eine Lärmschutzwand gerast. Der linke Propeller wurde abgerissen, die linke Tragfläche und das Fahrwerk beschädigt.

Das Flugzeug mit Baujahr 1999 war am Flughafen Berlin-Tempelhof gestartet. Nach der Landung konnte der Pilot das 32-sitzige Flugzeug nicht mehr rechtzeitig bremsen; es kam nach links von der Landebahn ab und schließlich im Gras zum Stehen. Alle Insassen konnten das Flugzeug über die Bordtreppe verlassen. Ein routinemäßiger Alkoholtest bei dem 47-jährigen Piloten und seinem 28-jährigen Co- Piloten verlief nach Polizeiangaben negativ.

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