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„Bruno" trickst Profi-Häscher erneut aus

Nachdem die finnischen Elchhunde den Problembären am morgen in den oberbayerischen Bergen schon gestellt hatten, können ihre Herrchen die Gewehre jetzt wieder einpacken. Offenbar sind die Jäger nicht nahe genug an das Tier herangekommen waren, um es zu betäuben.

Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer hat sich die Spur von Braunbär „Bruno“ in den oberbayerischen Bergen offenbar wieder verflüchtigt. Nachdem das Tier am späten Donnerstagabend am Brauneck bei Bad Tölz gesehen worden war, sperrte die Polizei das beliebte Wandergebiet zunächst ab, um die Suche nicht zu erschweren. Am Freitagvormittag durfte die Seilbahn jedoch ihren Betrieb wieder aufnehmen - der Bär war wieder entwischt.

Nach Angaben des Lenggrieser Bürgermeisters Werner Weindl hatten die Hunde „Bruno“ am Morgen schon gestellt. Allerdings seien die Jäger nicht so nahe herangekommen, dass sie ihn hätten betäuben können, sagte Weindl dem Fernsehsender N24. „Er ist wieder entkommen.“ Der Landrat von Bad Tölz-Wolfratshausen, Manfred Nagler, bestätigte dem Sender, dass ein Hüttenwirt und ein Jäger das Tier gesehen hätten, ehe sich die Spur wieder verlor.

Unterdessen wurde bekannt, dass „Bruno“ erneut ein Schaf gerissen hat. Wie der Bärenexperte des Umweltministeriums, Manfred Wölfl, am Freitag in Lenggries mitteilte, hatte einer der finnischen Elchhunde den Bären in der Nacht zum Freitag erstmals gestellt, die Suche musste wegen der Dunkelheit jedoch abgebrochen werden. Bei Anbruch des Tages fanden die Bärenjäger den Hund noch vor, in der Nähe lag ein totes Schaf, das der Bär gerissen hatte.

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