Brunos Mutter sorgte für Aufregung
Mutter von Braunbär „Bruno“ wird überwacht

Die Mutter des in Deutschland von Jägern geschossenen Braunbärs „Bruno“ trägt jetzt einen elektronischen Sender, damit das Tier von Menschen fern gehalten werden kann. Denn dass Bären wie in Deutschland getötet werden müssen, wollen die Italiener so verhindern.

HB ROM. Die italienischen Behörden entschieden sich für diese Variante, um den Bären nicht töten zu müssen. „Das ist genau der richtige Ansatz“, sagte Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio am Mittwoch. „Den Bär zu töten, wie es die Deutschen getan haben, kann nicht die richtige Lösung sein.“

„Brunos“ Mutter „Jurka“ ist wiederholt in bewohnten Gebieten Südtirols aufgetaucht und hat dort für Aufregung gesorgt. Mit dem über Satelliten kontrollierten Sender können die Behörden jetzt jederzeit den Aufenthaltsort des Tieres ermitteln und bei drohender Gefahr für Menschen rechtzeitig eingreifen. „Bruno“ und „Jurka“ waren bewusst in den Alpenregionen angesiedelt worden, um den Bärenbestand dort wieder aufzubauen. Nach Angaben des italienischen Umweltministeriums stammen sie aus Slowenien.

„Bruno“ war im Juni in Bayern von Jägern geschossen worden, weil er nach Ansicht deutscher Behörden zunehmend zur Gefahr für die Bevölkerung geworden war. Tierschützer hatten die Entscheidung scharf kritisiert.

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