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Bud Spencer: „Scheiß drauf“ als Lebensmaxime

Bud Spencer hat eine simple Lebensmaxime. „Scheiß drauf“ würde sich angesichts von Kriegen und privaten Krisen bewähren, verriet der Spaghetti-Westernheld bei der Präsentation seiner Autobiografie in Berlin.

Bud Spencer bei der Präsentation seiner Autobiografie. Quelle: dpa
Bud Spencer bei der Präsentation seiner Autobiografie. Quelle: dpa

BerlinSpaghetti-Westernheld Bud Spencer folgt einem simplen Lebensmotto. „Scheiß drauf“ sei angesichts von Kriegen und privaten Krisen eine gute Maxime, sagte der 81-Jährige („Vier Fäuste für ein Halleluja“) am Donnerstag in Berlin. Er habe in seinem Leben schon viele Vorsätze gefasst, habe erst Chemiker, dann Jurist und Arzt werden wollen und sei schließlich doch beim Film gelandet. Dadurch habe er eine wichtige Lektion gelernt: „Nie Pläne machen“, sagte der Italiener bei der Vorstellung seiner am selben Tag auf Deutsch erschienenen Autobiografie „Mein Leben, meine Filme“.    

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Bud Spencer, der eigentlich Carlo Pedersoli heißt, hatte sich ab Ende der 60er Jahre an der Seite von Terence Hill fröhlich durch zahlreiche Italowestern geprügelt. Mit seinem Filmpartner sei er heute noch eng befreundet, sagte Spencer. „Wir haben nie Probleme gehabt, weil er ein Schauspieler ist und ich nicht.“ Der einstige Hochleistungsschwimmer, der bei zwei Olympischen Spielen angetreten war, hatte seine erste richtige Filmrolle nur wegen seines beträchtlichen Leibesumfangs bekommen.    

Der Italiener gibt in seinen Memoiren zu, seine englischsprachigen Texte nur auswendig gelernt und kaum verstanden zu haben. Worte seien bei seinen „Comedy-Western“ aber ohnehin zweitrangig gewesen. Hill und er hätten die Zuschauer nur mit Gesten zum Lachen bringen können und stellvertretend für das Publikum reiche Leute verdroschen, erklärte Spencer in Berlin sein Erfolgsrezept.

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