Bühne eingestürzt
Radiohead trauert nach Unglück um Techniker

Nach einem Bühneneinsturz in Toronto trauert die britische Band Radiohead um einen ihrer Techniker. Nach dem Unglück war das Konzert abgesagt worden. Schlagzeuger Phil Selway sagte: „Wir sind alle erschüttert“.
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MontréalDie britische Rockgruppe Radiohead hat entsetzt auf den Tod eines ihrer Techniker reagiert, der in Toronto bei einem Bühnenunglück ums Leben kam. „Wir sind alle erschüttert über den Verlust unseres Freundes und Kollegen Scott Johnson", schrieb Radiohead-Schlagzeuger Phil Selway am Sonntagabend auf der Internetseite der Band. „Er war ein liebenswerter Mensch, immer positiv, lustig und immer bereit, anderen zu helfen.“

Der 33-jährige Tontechniker aus England war am Samstag bei Konzertvorbereitungen für Radiohead in Toronto getötet worden, als aus bisher ungeklärter Ursache die Bühne einstürzte.

Das Unglück ereignete sich rund dreieinhalb Stunden vor Beginn des Konzerts im Downsview Park in der kanadischen Metropole. Die Band sagte daraufhin das Konzert ab und wies ihre Fans an, nicht in den Park zu kommen. Die Identität des Opfers war zunächst nicht bekanntgegeben worden.

Bei dem Bühneneinsturz wurden zudem drei Mitglieder des Radiohead-Aufbauteams verletzt. Nach Angaben der Polizei hätte das Unglück viel schlimmer ausgehen können, wenn es sich während des Konzerts ereignet hätte. Dazu waren rund 40.000 Menschen erwartet worden.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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