Buenos Aires: Lufthansa-Jet muss wegen Vogelschlag umkehren

Buenos Aires
Lufthansa-Jet muss wegen Vogelschlag umkehren

Schreckmoment für fast 300 Passagiere einer Lufthansa-Maschine: auf dem Weg von Buenos Aires nach Frankfurt beschädigten Vögel eines der Triebwerke. Der Flieger musste umkehren, eine Notlandung sie dies allerdings nicht.
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Frankfurt/Buenos AiresWegen Vogelschlags im Triebwerk hat ein Lufthansa-Jumbo am Montagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start in Buenos Aires umkehren müssen. Die Landung auf dem Flughafen der argentinischen Hauptstadt verlief problemlos. Die Maschine war auf dem Weg zum mit 13 Stunden längsten Nonstoppflug im Lufthansanetz von Buenos Aires nach Frankfurt. Ein Großteil der 278 Passagiere wurde anschließend auf andere Flüge umgebucht, berichtete LH-Sprecher Thomas Jachnow am Dienstag in Frankfurt. „Die Maschine ist derzeit noch in Buenos Aires und wird technisch überprüft.“

Rund 40 Minuten nach dem Start hatte der Pilot über die Bordlautsprecher angekündigt, dass Vögel in eine der Turbinen geraten seien und sie beschädigt hätten. Deshalb müsse das Flugzeug umkehren. „Die Besatzung hat sich vorbildlich verhalten und allen Passagieren die ganze Zeit ein Gefühl der Sicherheit vermittelt“, lobte eine Passagierin nach der Landung im argentinischen Fernsehen. „Der Kapitän hatte die Lage voll im Griff“, sagte LH-Sprecher Jachnow. Technisch gesehen sei dies keine Notlandung gewesen.

„Wir haben von dem Vogelschlag selbst nichts gespürt oder gehört“, erzählte die Frau weiter. „Als wir aus dem Fenster sahen, konnten wir dann aber sehen, wie Treibstoff abgelassen wurde, um das Gewicht für die Landung zu verringern. Das dauerte etwa eine Stunde“, fügte sie hinzu: „Wir waren alle sehr ruhig“. Die Landung selbst sei dann ganz normal gewesen. Auf dem Flughafen „Ministro Pistarini“ waren bereits Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen in Stellung gegangen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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