Bundeskriminalamt unterstützt Ermittlungen
Marode Elektroinstallation löste Brand in Weimar aus

Die marode Elektrik hat einem Zeitungsbericht zufolge die Brandkatastrophe in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar ausgelöst.

HB WEIMAR. Der Brand sei in der Elektroanlage im Dachstuhl ausgebrochen, die zum Teil noch aus DDR-Zeiten stammt. Das habe das vorläufige Ermittlungsergebnis von Polizei und Landeskriminalamt ergeben, das auch vom Bundeskriminalamt bestätigt worden sei. Bereits nach dem Feuer war über einen Kurzschluss spekuliert worden.

Ein Polizeisprecher wollte den Bericht weder dementieren noch bestätigen. Auf einer Pressekonferenz, die für den Nachmittag geplant war, wollten die Ermittler nähere Informationen bekannt geben. Der Brand hatte am vergangenen Donnerstag rund 30 000 wertvolle Bücher aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, ein Deckengemälde und mehr als 30 Bilder unwiederbringlich vernichtet. Löschwasser und Rauch verursachten Schäden an etwa 40 000 Werken, an der Totenmaske Friedrich Schillers sowie dem Rokokosaal, dem Glanzstück des Schlösschens.

Die Stiftung Weimarer Klassik hatte zuvor bereits Mängel bei den Brandschutzbedingungen in dem Gebäude eingeräumt, das zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört. Das Bundeskriminalamt unterstützte die Ermittlungen seit Montag.

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