Buschfeuer in Kalifornien Pausenloser Kampf gegen das Flammenmeer

Seit einer Woche sind in Kalifornien die Feuerwehrleute pausenlos im Einsatz. Langsam gewinnen sie die Oberhand, doch ein Buschfeuer nahe Santa Barbara ist nicht kleinzukriegen. Das Flammenmeer ist nicht einzudämmen.
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Inferno in Kalifornien
Brennender Berghang in Carpinteria
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Seit mehr als sieben Tagen fressen sich im Westen der USA die vernichtenden Flammen tief ins Land hinein.

Flammen hinterm Fußballplatz
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Wegen unvorhersehbarer Windböen mussten bereits Hunderttausende Menschen ihre Häuser verlassen.

Ausgebranntes Auto in Fallbrook
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Nicht nur dieses eine Auto ist vollständig ausgebrannt – mehr als 800 Häuser und andere Gebäude wurden bereits zerstört.

Feuerwehr im Einsatz
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Die Feuerwehrmänner vom Bezirk Santa Barbara County versuchen, mit sogenannten Löschoperationen das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

Satellitenbilder vom Inferno
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Laut Medienberichten ist bereits eine Fläche von mehr als 600 Quadratkilometer abgebrannt.

Den Flammen ganz nah
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Mehr als 1.000 Feuerwehrleute sind wie hier in Ojai im Einsatz, um die Brände zu löschen.

Löschhubschrauber im Einsatz
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Die Feuerwehr setzt wie hier in Fallbrook gegen die Brände auch Löschhubschrauber ein, ...

Los AngelesSeit einer Woche wüten Buschfeuer in Südkalifornien, ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Das sogenannte Thomas-Feuer zwischen Los Angeles und Santa Barbara ist mittlerweile zum fünftgrößten Flächenbrand in der jüngeren Geschichte des Westküstenstaates angewachsen.

Das Feuer hat bereits eine Fläche von 932 Quadratkilometern niedergebrannt und fast 800 Gebäude zerstört. Trotz eines massiven Löscheinsatzes war dieser Brand am Montag erst zu 15 Prozent eingedämmt, wie die Behörden eine Woche nach Ausbruch der Flammen mitteilten.

Apokalyptisches Szenario: Gigantische Rauchschwaden rollen über Kalifornien

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Starke Winde machen den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen, aber auch schwer zugängliches Hinterland mit trockenem, dichten Bewuchs. Viele der betroffenen Landstriche nahe Santa Barbara hätten seit den 1970er Jahren nicht mehr gebrannt, berichtete die „Los Angeles Times“. Die Feuerwehrleute bemühten sich, die Küstenorte Montecito und Carpinteria zu schützen. Dort hatten Tausende Menschen am Wochenende ihre Häuser verlassen müssen.

Bei weiteren fünf Großbränden, die vorige Woche tobten, hat die Feuerwehr inzwischen die Oberhand gewonnen. In dem Promi-Ort Bel Air, wo Flammen sechs Villen zerstörten, wurden inzwischen alle Evakuierungsbefehle aufgehoben.

Auch in den nächsten Tagen sind keine Niederschläge in Sicht, die den Feuerwehrleuten bei ihrem Einsatz helfen könnten. „Es könnte kaum trockener sein“, schrieb der Wetterdienst für den Raum Los Angeles am Montag auf Twitter: „Einer der trockensten Dezember-Tage bis jetzt in diesem langen Zeitraum von Santa-Ana-Winden“.

Waldbrände in Kalifornien – Mehr als 25.000 Menschen evakuiert

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Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Forstbehörde leiden deutlich mehr Bäume als bisher angenommen an den Folgen der mehrjährigen Dürre in Kalifornien. Weitere 27 Millionen Bäume, zumeist Nadelbäume, seien seit November 2016 abgestorben, hieß es. Damit habe das Baumsterben in Kalifornien, auch durch dürrebedingte Brände und einen starken Borkenkäferbefall der geschwächten Bäume, jetzt eine Rekordzahl von 129 Millionen toten Bäumen erreicht.

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  • dpa
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