Busunglück auf A9
Unglücks-Bus war nicht zu schnell

Ein Tag nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn neun (München-Berlin) bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt ist die Unfallursache weiter unklar.

HB/dpa WEISSENFELS. Feststehe inzwischen aber, dass der Bus nicht mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr, teilte die Polizei Merseburg am Montag mit. Die Auswertung des Fahrtenschreibers hatte ein Tempo von 102 Kilometer pro Stunde ergeben. Die Suche nach der genauen Ursache für den Unfall werde fortgesetzt. Ob der schwer verletzte 66-jährige Busfahrer vernommen werden kann, ist ebenfalls noch nicht geklärt.

Bei dem Unglück kamen fünf Menschen aus Bayern ums Leben. Außerdem wurden 19 Passagiere verletzt. Laut Polizei war der Bus um 2.37 Uhr auf einem freien, dreispurigen Autobahnabschnitt bei Tollwitz (Landkreis Merseburg-Querfurt) von der Autobahn abgekommen, die Böschung hinunter gefahren und umgekippt. Angaben aus dem Verkehrsministerium von Sachsen-Anhalt, wonach alles auf einen Sekundenschlaf hindeutet, wollte die Polizei nicht bestätigen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%