Busunglück in Bolivien
Überholmanöver endet tödlich

Ein Bus ist auf der „Autobahn des Todes“ in den Anden von der Fahrbahn abgekommen und in die Tiefe gestürzt. Dabei sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen waren Schüler.
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La PazBei einem Busunfall in Bolivien sind mindestens 16 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Schüler. Der Bus kam von einer als "Autobahn des Todes" berüchtigten engen Bergstraße durch die Anden nördlich von La Paz ab, wie das örtliche Fernsehen am Donnerstagabend berichtete. Der Bus sollte die demnach Schüler zu einem Wettbewerb in der Hauptstadt bringen.
Ein junger Mann, der das Unglück leicht verletzt überlebte, sagte im Fernsehen, der Bus sei in die Tiefe gestürzt, als der Fahrer ein anderes Fahrzeug habe überholen wollen. Etwa 40 weitere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, wie örtliche Krankenhäuser mitteilten. Das Fernsehen zeigte Livebilder von Rettungskräften, die nach Toten und Verletzten suchten. Die Opferzahl werde wahrscheinlich noch steigen, hieß es in einem Bericht. Stellenweise ist die für beide Fahrtrichtungen zugelassene Straße nur vier Meter breit.
Bei einem Busunfall in der Dominikanischen Republik kamen nach Angaben örtlicher Behörden unterdessen drei ausländische Touristen ums Leben. Ihr Fahrzeug sei im Osten des Landes mit einem Güterzug zusammengestoßen. 23 weitere Menschen wurden demnach verletzt. Möglicherweise handelte es sich bei den Toten um Franzosen, die Behörden konnten dies jedoch zunächst nicht bestätigen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Der Unfall war absolut unnötig, da es für diesen Abschnitt eine gut ausgebaute Umgehungsstraße gibt! Dauert ca. 1/2 bis 1 Std. länger, hätte aber mit Sicherheit Menschenleben gerettet. Bin beide Strecken vor kurzem gefahren.

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