CDU-Politiker gestorben: Exminister Rudi Geil ist tot

CDU-Politiker gestorben
Exminister Rudi Geil ist tot

Der frühere rheinland-pfälzische Staatsminister Rudi Geil (CDU) ist tot. Er starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 68 Jahren in seinem Heimatort Lahnstein, wie die CDU Rheinland-Pfalz mitteilte.

HB MAINZ. Mit dem früheren Mainzer Minister für Soziales, Wirtschaft und Inneres verliere die CDU eine „herausragende Persönlichkeit, die sich um Rheinland-Pfalz, um die deutsche Wiedervereinigung und um Mecklenburg-Vorpommern große Verdienste erworben hat“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende Christoph Böhr. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes mit Stern sei nach langer, schwerer Krankheit gestorben.

Der in Lahnstein geborene Geil war über die Kommunalpolitik in eine an Stationen reiche Parteikarriere eingestiegen. Nach 1981 stand „Allzweck-Rudi“, wie er von seinen Parteifreunden genannt wurde, zehn Jahre lang nacheinander an der Spitze von drei Landesministerien: Zunächst war er für Soziales, Gesundheit und Umwelt zuständig, dann für Wirtschaft und Verkehr und schließlich für Inneres und Sport. 1993 wurde er Innenminister in Mecklenburg-Vorpommern. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) machte den verheirateten Vater zweier Kinder schließlich im April 1997 zum Sonderbeauftragten Aufbau Ost im Range eines Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium.

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