Chaos auf den Straßen
Blitzeis sorgt in Berlin für Ausnahmezustand

Auf spiegelglatten Straßen sind am Wochenende in Berlin mehr als 200 Menschen verletzt worden, die Polizei registrierte hunderte Unfälle. Auch in Sachsen und Bayern löste der Wechsel von frostigem Winterwetter zu milderen Temperaturen eine Unfallwelle aus.

HB BERLIN. Ausnahmezustand nach Blitzeis: Auf spiegelglatten Straßen sind am Wochenende in Berlin mehr als 220 Menschen verletzt worden; die Polizei registrierte hunderte Unfälle. Auch in Bayern und Sachsen gab es zahlreiche Verkehrsunfälle. Für die nächsten Tage sagte der deutsche Wetterdienst mildere Temperaturen voraus, nachts könne es aber weiterhin glatt werden.

Allein am Sonntagmorgen bis 10.00 Uhr zählte die Berliner Polizei 191 Unfälle mit vier Verletzten. Eisregen und Schneefall sorgte für Rutschgefahr auf Straßen und Fußwegen. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, man sei vorbereitet, erneut den Ausnahmezustand auszurufen. Dieser war bereits am Samstagnachmittag für fünf Stunden verhängt worden. Die Feuerwehr versorgte bis zum Abend 220 Verletzte, die gestürzt waren. Viele erlitten Prellungen und Knochenbrüche.

Insgesamt wurden am Samstag 450 Verkehrsunfälle mit 220 Verletzten registriert. Gefährlich für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger waren vor allem Nebenstrecken und Grundstückseinfahrten sowie viele Radwege und Bürgersteige. Als Glättefallen erwiesen sich für Fußgänger auch Steinpflaster und Außentreppen.

Auch in Brandenburg waren Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz. In Sachsen waren vor allem der Großraum Dresden und das Elbtal betroffen. Auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz ereigneten sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags zahlreiche Unfälle als Folge von Glatteis, wie ein Sprecher des Verkehrslagedienstes sagte. Meistens entstand aber nur Blechschaden. In Meißen musste die Verkehrsgesellschaft wegen zu glatter Straßen vorübergehend den Busverkehr einstellen.

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