Chaos in Texas Tod und Zerstörung durch Tropensturm Harvey

Wirbelsturm Harvey macht den Menschen in Texas weiter schwer zu schaffen. Anhaltende Regenfälle setzten weitere Landstriche unter Wasser, Hunderttausende sind ohne Strom. Trump plant Besuch im Katastrophengebiet.
Update: 27.08.2017 - 23:38 Uhr 1 Kommentar

Unfassbares Glück rettet diesen Lkw-Fahrer

Unfassbares Glück rettet diesen Lkw-Fahrer

HoustonUS-Donald Trump reist am Dienstag in die von Hurrikan „Harvey“ und dem nachfolgenden Regen verwüsteten Gebiete in Texas. Das Weiße Haus koordiniere den Besuch aktuell mit Vertretern des US-Staats und der örtlichen Behörden, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, am Sonntag. „Wir behalten die Betroffenen weiterhin in unseren Gedanken und Gebeten“, fügte sie hinzu.In Texas sind durch den stärksten Sturm seit mehr als 50 Jahren zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwar schwächte sich der mit großer Sorge erwartete Hurrikan Harvey am Wochenende ab, nachdem er auf Land traf. Trotzdem richtete er großes Chaos an.

Mehr als 300.000 Menschen waren am Samstag ohne Stromversorgung. Anhaltende massive Regenfälle setzten am Samstag weitere Landstriche vor allem im Südosten des Staates unter Wasser, es kam zu weiteren Evakuierungen. So wurden 4500 Häftlinge aus einem Gefängnis in Rosharon auf andere Anstalten verteilt, weil ein nahe gelegener Fluss über die Ufer zu treten drohte.

In der Küstenregion deckte Harvey zahlreiche Dächer ab, Bäume wurden entwurzelt und Autos beschädigt. Eine Frau starb, als sie mit ihrem Auto durch die überfluteten Straßen im Westen der Millionenstadt Houston fuhr. Ein weiterer Mensch kam bei einem Hausbrand in der besonders stark getroffenen Kleinstadt Rockport ums Leben, wie der Bürgermeister Charles Wax am Samstag sagte. Etwa ein Dutzend Menschen in der Region hätten Verletzungen wie Knochenbrüche erlitten, sagte ein anderer Vertreter der Behörden.

„Harvey“ wütet in Texas
Schwere Wetterlage
1 von 14

Als der schwerste Hurrikan seit „Katrina“ wurde „Harvey“ angekündigt. Der Sturm suchte die texanische Südküste am späten Freitagabend heim. Der oberste US-Katastrophenschützer rief die Texaner am Samstag dazu auf, den Sturm weiter äußerst ernst zu nehmen. Er entwickle sich zu einem „tödlichen Inland-Ereignis“, twitterte Brock Lang, Chef der US-Behörde für Katastrophenhilfe (FEMA), am Morgen (Ortszeit).

Sturzgefahr
2 von 14

Ein abgeknickter Baum liegt in Corpus Christi auf der Straße. Das Nationale Hurrikanzentrum teilte mit, der Sturm der zweitstärksten Kategorie vier sei um 22 Uhr Ortszeit 50 Kilometer nordöstlich der Stadt auf Land getroffen. Mit lebensgefährlichen Sturmfluten müsse entlang der Küste von Corpus Christi bis zum 650 Kilometer entfernten Houston gerechnet werden.

Steife Brise
3 von 14

Im Hafen von Corpus Christi balanciert ein Mann durch den Wind. „Harvey“ ist der stärkste Hurrikan seit 13 Jahren, der die USA trifft. Texas wurde seit 1961 von keinem gefährlicheren Sturm mehr heimgesucht. Gouverneur Greg Abbott sagte, „Harvey“ könnte „eine sehr große Katastrophe“ werden. Zehntausende hatten sich angesichts der Warnungen vor dem „Monster-System“ vorsorglich von der Golfküste ins Landesinnere in Sicherheit gebracht.

Straßenblockade
4 von 14

Ampeln und Verkehrsschilder hielt es nicht im Boden. Einsatzkräfte konnten wegen der Wucht des Unwetters - Regengüsse wurden horizontal gegen Mauern und Fassaden geschleudert - ihre Unterkünfte nicht verlassen. Eine genaue Schadensbilanz wird nach Angaben von Katastrophenschützern erst nach Stunden im Laufe des Samstags möglich sein. Berichte über Tote gab es zunächst nicht.

Stromausfall
5 von 14

Der Hurrikan „Harvey“ hat an einigen Orten in Texas das Stromnetz beschädigt. Rund 213.000 Menschen seien derzeit ohne Strom, berichtete der Netzbetreiber Ercot am Samstagmorgen (Ortszeit) auf seiner Webseite.

Wassermassen
6 von 14

Zugleich warnte das Hurrikanzentrum auf seiner Webseite vor „katastrophalen Überschwemmungen“ im Zuge heftiger Regenfälle, die für die kommenden Tage erwartet werden. Eine große Gefahr ist der Starkregen vor allem in hochwassergefährdeten Regionen. Die Meteorologen erwarten, dass er Anfang kommende Woche auf den Golf zurückkehrt und durch das warme Meereswasser wieder an Kraft zulegt.

Wind und Regen
7 von 14

Die Bolivar Peninsula ist eine Art Wellenbrecher für die Galveston Bay. Die Halbinsel unweit von Houston liegt aber am Rande des Hurrikan-Zentrums. Ein Anwohner berichtet einem Fernsehmitarbeiter von den Ereignissen der vergangenen Stunden. Einem Worst-Case-Szenario zufolge könnte er mehrere Tage die texanische Küste heimsuchen, wenn auch in abgeschwächter Form.

Es sei damit zu rechnen, dass einige Gebiete „für Wochen oder Monate unbewohnbar“ sein würden, zitierte der Sender CNN Meteorologen. Fernsehstationen zeigten am Samstag Videos von überschwemmten Straßen, etwa in der Metropole Houston und auf der Insel Galveston, Schäden an vielen Gebäuden, umgestürzte Bäume und Strommasten. In manchen Orten konnten Rettungsteams erst Samstagvormittag damit beginnen, nach in Häusern eingeschlossenen Bürgern zu suchen.

Der Sturm war in der Nacht zu Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern in der Stunde über die Küste von Texas hinweggefegt. Damit war Harvey der stärkste Sturm, der den Bundesstaat seit 1961 heimgesucht hat. Über Land schwächte sich Harvey weiter ab und wurde zum Tropensturm herabgestuft. Trotzdem blies er noch stark genug, um weitere Schäden anzurichten und Regen durch die Straßen zu peitschen.

Gefahr drohte vor allem durch Starkregen. Für einige Gegenden wurden Niederschlagsmengen von bis zu 102 Zentimetern vorhergesagt – mehr als sonst in einem ganzen Jahr. „Das ist ernst“, warnte Houstons Bürgermeister Sylvester Turner die rund zwei Millionen Einwohner. Es sei wichtig, dass niemand auf die Straße gehe. Dem Gouverneur von Texas, Greg Abbott, zufolge sind rund 1800 Militärangehörige im Einsatz, um bei Rettungsaktionen und Aufräumarbeiten zu helfen.

Trump will Katastrophengebiet besuchen
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

1 Kommentar zu "Chaos in Texas: Tod und Zerstörung durch Tropensturm Harvey"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • CHAOS IN TEXAS
    Tod und Zerstörung durch Tropensturm Harvey

    .......................

    Sobald der Regen eingestellt ist, ALLE ARBEITSLOSE AMERIKANER ZUM WIEDER AUFBAU NACH TEXAS BESCHÄFTIGEN UND BILLIGE STAATSKREDITE LOCKERN NOCH VOR DIESEM WINTER !!!

    DANN WÄCHST DIE USA RICHTIG !!!


Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%