Chaos in Texas
Tod und Zerstörung durch Tropensturm Harvey

Wirbelsturm Harvey macht den Menschen in Texas weiter schwer zu schaffen. Anhaltende Regenfälle setzten weitere Landstriche unter Wasser, Hunderttausende sind ohne Strom. Trump plant Besuch im Katastrophengebiet.
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HoustonUS-Donald Trump reist am Dienstag in die von Hurrikan „Harvey“ und dem nachfolgenden Regen verwüsteten Gebiete in Texas. Das Weiße Haus koordiniere den Besuch aktuell mit Vertretern des US-Staats und der örtlichen Behörden, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, am Sonntag. „Wir behalten die Betroffenen weiterhin in unseren Gedanken und Gebeten“, fügte sie hinzu.In Texas sind durch den stärksten Sturm seit mehr als 50 Jahren zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwar schwächte sich der mit großer Sorge erwartete Hurrikan Harvey am Wochenende ab, nachdem er auf Land traf. Trotzdem richtete er großes Chaos an.

Mehr als 300.000 Menschen waren am Samstag ohne Stromversorgung. Anhaltende massive Regenfälle setzten am Samstag weitere Landstriche vor allem im Südosten des Staates unter Wasser, es kam zu weiteren Evakuierungen. So wurden 4500 Häftlinge aus einem Gefängnis in Rosharon auf andere Anstalten verteilt, weil ein nahe gelegener Fluss über die Ufer zu treten drohte.

In der Küstenregion deckte Harvey zahlreiche Dächer ab, Bäume wurden entwurzelt und Autos beschädigt. Eine Frau starb, als sie mit ihrem Auto durch die überfluteten Straßen im Westen der Millionenstadt Houston fuhr. Ein weiterer Mensch kam bei einem Hausbrand in der besonders stark getroffenen Kleinstadt Rockport ums Leben, wie der Bürgermeister Charles Wax am Samstag sagte. Etwa ein Dutzend Menschen in der Region hätten Verletzungen wie Knochenbrüche erlitten, sagte ein anderer Vertreter der Behörden.

Es sei damit zu rechnen, dass einige Gebiete „für Wochen oder Monate unbewohnbar“ sein würden, zitierte der Sender CNN Meteorologen. Fernsehstationen zeigten am Samstag Videos von überschwemmten Straßen, etwa in der Metropole Houston und auf der Insel Galveston, Schäden an vielen Gebäuden, umgestürzte Bäume und Strommasten. In manchen Orten konnten Rettungsteams erst Samstagvormittag damit beginnen, nach in Häusern eingeschlossenen Bürgern zu suchen.

Der Sturm war in der Nacht zu Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern in der Stunde über die Küste von Texas hinweggefegt. Damit war Harvey der stärkste Sturm, der den Bundesstaat seit 1961 heimgesucht hat. Über Land schwächte sich Harvey weiter ab und wurde zum Tropensturm herabgestuft. Trotzdem blies er noch stark genug, um weitere Schäden anzurichten und Regen durch die Straßen zu peitschen.

Gefahr drohte vor allem durch Starkregen. Für einige Gegenden wurden Niederschlagsmengen von bis zu 102 Zentimetern vorhergesagt – mehr als sonst in einem ganzen Jahr. „Das ist ernst“, warnte Houstons Bürgermeister Sylvester Turner die rund zwei Millionen Einwohner. Es sei wichtig, dass niemand auf die Straße gehe. Dem Gouverneur von Texas, Greg Abbott, zufolge sind rund 1800 Militärangehörige im Einsatz, um bei Rettungsaktionen und Aufräumarbeiten zu helfen.

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  • CHAOS IN TEXAS
    Tod und Zerstörung durch Tropensturm Harvey

    .......................

    Sobald der Regen eingestellt ist, ALLE ARBEITSLOSE AMERIKANER ZUM WIEDER AUFBAU NACH TEXAS BESCHÄFTIGEN UND BILLIGE STAATSKREDITE LOCKERN NOCH VOR DIESEM WINTER !!!

    DANN WÄCHST DIE USA RICHTIG !!!


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