SANTIAGO. In einigen Landesteilen sei die öffentliche Grundversorgung ausgefallen, sagte die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet Präsidenten. Sie appellierte an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren.
Das Hauptbeben erreichte eine Stärke von 8,8, die Nachbeben lagen bei bis zu 6,9. Das Epizentrum lag rund 90 Kilometer von der Stadt Concepcion entfernt im Pazifik in einer Tiefe von 55 Kilometern.
Für Chile und Peru wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben, für Ecuador, Kolumbien, die Antarktis, Panama und Costa Rica eine Tsunami-Beobachtung. Auch Japan warnte vor einem Tsunami im Pazifik.
Die australischen Behörden rechneten damit, dass die von dem Beben ausgelösten Flutwellen am Sonntagmorgen (Samstag 22.15 Uhr MEZ) an den dortigen Küsten eintreffen werden. Sie gehen zunächst nicht von einer besonders gefährliche Überflutung an Land aus. Allerdings seien alle Menschen vor der Küste gefährdet, hieß es.