China
10 000 Menschen wegen Gasleck evakuiert

Erneut hat es in China einen schweren Gas-Unfall gegeben. Wegen eines Lecks an einer Gasquelle im Südwesten des Landes mussten die Behören rund 10 000 Menschen in Sicherheit bringen.

HB PEKING. Arbeiter der Förderanlage in der Stadt Gaoqiao bei Chongqing entzündeten das austretende Gas am Samstag, um eine unkontrollierte Explosion zu verhindern. Evakuiert wurde eine Region im Umkreis von einem Kilometer. Verletzt wurde niemand.

Im Dezember 2003 waren in Gaoqiao beim Auftreten eines Gaslecks 243 Menschen ums Leben gekommen. Aus dem Leck trat eine tödliche Mischung aus Gas und Schwefelwasserstoff aus, die die Menschen über eine Fläche von 25 Quadratkilometern im Schlaf überraschte. Rund 9 000 Anwohner wurden verletzt, viele von ihnen erlitten Lungenschäden und Verbrennungen an Augen und Haut. Nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurde die Gasquelle, an der das jüngste Leck auftrat, von derselben Firma betrieben.

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