China
181 Bergleute vermutlich tot

Die 181 in zwei ostchinesischen Kohlegruben verschütteten Bergleute sind vermutlich tot, weil die beide Kohlegruben wegen eines Dammbruchs überflutet worden sind.

HB PEKING. Die meisten Kumpel seien in einer Tiefe von 210 Metern verschüttet, während das Wasser bisher erst um 69 Meter herausgepumpt worden sei, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Bis zu 14 Bergleuten, die am nächsten vermutet wurden, seien es immer noch 100 Meter. Bei dem Unglück in den beiden Gruben nahe Xintai in der Provinz Shandong waren zwischen Freitag und Sonntag schätzungsweise 12,6 Millionen Kubikmeter Flusswasser in die Schachtanlagen geflossen, bis ein Leck in einem Hochwasserdamm des Wen-Flusses von 50 Meter Länge geschlossen werden konnte.

Angehörige der Bergarbeiter erhoben schwere Vorwürfe gegen den Betreiber der Bergwerke. „Sie betrachten Bergarbeiter nicht als Menschen“, sagte ein Mann, dessen Bruder vermisst wird. Das Unternehmen habe gewusst, dass der Damm schwach sei, dennoch sei er nicht ausgebessert worden.

Chinas Kohlebergwerke zählen zu den unsichersten der Welt. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres kamen dort bei Unfällen rund 1800 Bergleute ums Leben. Anfang August konnten 69 Arbeiter aus einem Bergwerk in der zentralchinesischen Provinz Henan gerettet werden, nachdem sie drei Tage in der nach starken Regenfällen überfluteten Kohlegrube eingeschlossen waren.

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