China
Bäuerin erkrankt an Vogelgrippe

Bei einer 26 Jahre alten Bäuerin in Zhangpu in der Küstenprovinz Fujian sei das gefährliche Virus H5N1 festgestellt worden, berichtete das Gesundheitsministerium in Peking. Kurios: In der Region ist kein Ausbruch der Geflügelseuche bekannt geworden.

HB PEKING. Der gesundheitliche Zustand der Patientin sei stabil, meldete das Gesundheitsministerium. Es ist der elfte Mensch, der sich nach offiziellen Angaben in China infiziert hat. Sieben Menschen sind dort bisher gestorben. Doch gehen Experten davon aus, dass in China wegen der rückständigen gesundheitlichen Versorgung vor allem auf dem Lande nicht jede Infektion eines Menschen auch diagnostiziert wird.

Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten sich zuvor bereits besorgt geäußert, dass häufig die Erkrankung eines Menschen in Gebieten gemeldet wird, wo gar kein Ausbruch der Tierseuche gemeldet war. Trotz der Aufforderung der Zentralregierung in Peking an örtliche Behörden, jeden Ausbruch bei Geflügel sofort zu melden, wird davon ausgegangen, dass Fälle aus Angst vor Massenschlachtungen nicht gemeldet oder vielleicht einfach gar nicht erst festgestellt werden. Viel Geflügel wird von kleinen Haushalten in Gärten gehalten, wo die Krankheit oft unbemerkt bleibt. Experten gehen deswegen davon aus, dass das wahre Ausmaß der Ausbreitung der Vogelgrippe in China, das die größte Geflügelpopulation der Welt hält, nicht bekannt ist.

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