China bestätigt Berichte
Partydroge in Spielzeug

Die chinesische Aufsichtsbehörde hat australische und amerikanische Berichte über eine Substanz in Spielzeug bestätigt, die sich nach der Einnahme in eine sogenannte Partydroge umwandeln kann. In den USA und Australien waren mindestens 13 Kinder erkrankt.

HB PEKING. Die Fabrik Wangqui in Shenzhen, in der die Kreativsets mit dem Namen „Bindeez“ und „Aqua Dots“ hergestellt werden, wurde geschlossen, wie die Behörde für Qualitätskontrolle, Inspektion und Quarantäne mitteilte. Nach mehreren Erkrankungsfällen und der weltweiten Rückrufaktion der betroffenen Spielzeugartikel hatte die Regierung zuvor den Export der Produkte verboten.

In den USA und Australien sind mindestens 13 Kinder erkrankt, nachdem sie Kunststoffperlen, die mit einer gefährlichen Chemikalie überzogen waren, verschluckt hatten. Rund 4,2 Millionen der Spielzeugsets wurden zurückgerufen.

Die kleinen Perlen wurden offenbar mit Butanediol produziert. Das verwandelt sich im Körper in die Droge GHB (Gamma-Hydroxy-Butyrat). Sie kann zu Schwindel, Bewusstlosigkeit, Koma oder sogar zum Tod führen. Da der Wirkstoff Menschen willenlos machen kann, wird er auch in sogenannten Partydrogen eingesetzt.

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