China
Explosionen in Kohlebergwerke

In einem Kohlebergwerk im Norden Chinas sind bei einer Explosion mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Detonation erschütterte die Mine Rong Sheng in der Ortschaft Jiudonggou in der Inneren Mongolei und kostete zwölf Menschen das Leben.

HB PEKING. Eine Detonation erschütterte die Mine Rong Sheng in der Ortschaft Jiudonggou in der Inneren Mongolei, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Die Retter bargen zwölf Überlebende und zwölf Leichen. Neun Arbeiter waren noch in der Mine eingeschlossen.

Eine weitere Explosion ereignete sich am Sonntag ebenfalls in einem Kohlebergwerk im Bezirk Yongxing in der zentralchinesischen Provinz Hunan, wie es weiter hieß. Dort wurden noch elf Arbeiter getötet, unter ihnen auch der Eigentümer der Mine, wie Xinhua berichtete. Wegen einer hohen Gaskonzentration unter Tage konnten die Rettungskräfte die Mine zunächst nicht betreten. Dem Bergwerk war Anfang März wegen Sicherheitsproblemen die Betriebserlaubnis entzogen worden. In chinesischen Bergwerken kommen bei Bränden, Überschwemmungen und Explosionen jedes Jahr mehrere tausend Menschen ums Leben.

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