Chronik
Das war der April 2006

Der Rücktritt von Rolf Breuer als Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, die Torwartfrage in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, der Rücktritt des SPD-Vorsitzenden Matthias Platzeck, die Parlamentswahlen in Italien, der Kongo-Einsatz und der Rekord-Ölpreis standen im Mittelpunkt.
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1. April 2006

Medienberichte, wonach die Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) dem Energiekonzern Gazprom eine Milliarden-Bürgschaft gewährt haben soll, sorgen für Aufsehen. Schröder war am Tag zuvor Aufsichtsratschef bei Gazprom geworden.

Ein belgischer Lottospieler knackt den Jackpot der größten europäischen Lotterie "Euro Millions" mit 75,75 Millionen Euro.

2. April 2006

Die Basis der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) sagt unbeirrt aller Querelen mit großer Mehrheit Ja zur Fusion mit der Linkspartei bis 2007.

Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, kündigt wegen des Rechtstreits mit dem früheren Medienunternehmer Leo Kirch seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der bisherige Finanzvorstand Clemens Börsig.

3. April 2006

Der erste Energiegipfel in Berlin stellt bis 2012 insgesamt 70 Milliarden Euro Investitionen in die Energieversorgung in Aussicht.

4. April 2006

Die EU-Kommission will die Öffnung der europäischen Energiemärkte rechtlich erzwingen. Wegen mangelhafter Umsetzung der EU-Gesetze kündigt sie Schritte gegen Deutschland und 16 weitere EU-Staaten an.

In Kuwait nehmen erstmals in der Geschichte des arabischen Golfemirats Frauen an einer Wahl teil. Damit bleibt Saudi-Arabien das einzige arabische Land, in dem Frauen nicht wählen dürfen.

5. April 2006

Kinder sollen vom 1. April 2007 an bei Unterhaltszahlungen Vorrang vor den geschiedenen oder gegenwärtigen Ehepartnern haben, beschließt das Bundeskabinett.

Mit einer Finanzspritze von sechs Milliarden Euro will der Bund bis 2009 die Spitzenforschung in Deutschland stärken.

Das Europäische Parlament und die Regierungen der 25 Mitgliedsländer legen ihren Streit um den EU-Finanzrahmen für die Jahre 2007 bis 2013 bei. Der mühsam erzielte Budgetkompromiss von 862,4 Milliarden Euro wird um vier Milliarden Euro erhöht.

Sexualstraftätern soll nach Verbüßen der Haftstrafe der Kontakt zu Kindern verboten werden können. Das Bundeskabinett beschließt eine Reform der so genannten Führungsaufsicht.

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