Chronik
Das war der August 2006

Der Störfall in einem schwedischen Kernkraftwerk, die Rekordstände beim Ölpreis, die vereitelten Terroranschläge auf Flugzeuge, das Gleichbehandlungsgesetz, der Rückruf von Notebook-Akkus sowie die Ermittlungen nach den Bombenfunden in deutschen Regionalzügen standen im Mittelpunkt.
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2. August 2006

Die Stasi-Unterlagenbehörde gibt erste Stasi-Papiere über Bundestagsabgeordnete aus der Zeit von 1969 bis 1972 heraus. Die Unterlagen betreffen 16 Parlamentarier.

Die Berlinerin Britta Steffen wird vier Jahre nach Franziska van Almsick in Budapest mit einem neuen Weltrekord von 53,30 Sekunden Schwimm-Europameisterin über 100 Meter Freistil.

03. August 2006

In Schweden werden nach einem Störfall im Kernkraftwerk Forsmark-1 vier der zehn Atomreaktoren abgeschaltet. Atomkritiker sehen in dem Zwischenfall eine Beinahe-Katastrophe. Eine Diskussion um die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke entbrennt.

Der angeschlagene US-Autohersteller Ford startet eine der umfangreichsten Fahrzeug-Rückrufaktionen. Wegen fehlerhafter Tempomaten müssen 1,2 Millionen US-Autos in die Werkstatt.

04. August 2006

Das ukrainische Parlament wählt den bisherigen Oppositionschef Viktor Janukowitsch zum Ministerpräsidenten und beendet damit die viermonatige Regierungskrise.

05. August 2006

Werder Bremen gewinnt mit einem 2:0 (1:0) im Endspiel von Leipzig über Cupverteidiger Bayern München zum ersten Mal den Liga-Pokal.

Britta Steffen ist der Star der Schwimm-EM in Budapest: Sie gewinnt vier Mal Gold sowie einmal Silber. Doppel-Europameister werden Petra Dallmann (Heidelberg) und Annika Liebs (Würzburg) in den Freistilstaffeln, Angela Maurer (Wiesbaden) und Thomas Lurz (Würzburg) auf der Langstrecke.

09. August 2006

Die OPEC-Rohölpreise erreichen Rekordhöhen. Die Notierung für ein Barrel (159 Liter) springt erstmals über die Marke von 72,60 Dollar.

Israel beschließt die Offensive gegen die Hisbollah im Libanon auszuweiten. Bodentruppen sollen bis zu 30 Kilometer tief auf libanesisches Gebiet vorstoßen.

10. August 2006

Der schwerste Taifun seit fünf Jahrzehnten, "Saomai", sucht die ostchinesische Küste heim. Mehr als 1,3 Millionen Menschen werden in Sicherheit gebracht. Hunderte Menschen sterben.

Fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September werden neue Attentate möglicherweise gerade noch verhindert. Terroristen sollen geplant haben, bis zu zehn Flugzeuge auf dem Weg von Großbritannien in die USA über dem Atlantik zu sprengen.

Unter dem Titel "Erzwungene Wege - Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts" findet in Berlin bis zum 29. Oktober eine umstrittene Ausstellung des Bundes der Vertriebenen statt.

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