Chronik
Das war der Dezember 2006

Die von der Bundesregierung beschlossene Gesundheitsreform, die Irak-Politik der USA, der Tod des Kreml-Kritikers Alexander Litvinenko, die Debatte um den Nichtraucherschutz sowie der nahende Jahreswechsel standen im Mittelpunkt.
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1. Dezember 2006

Der Bundestag beschließt die jahrelang umstrittene Anti-Terror-Datei.

Begleitet von Tumulten im Parlament wird der neue mexikanische Präsident Felipe Calderón vereidigt.

Im Taifun "Durian" kommen auf den Philippinen mehr als 1000 Menschen ums Leben.

4. Dezember 2006

Mehrere hunderttausend Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen protestieren gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fordert Syrien bei Gesprächen in Damaskus auf, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Nachbarlandes Libanon einzumischen.

5. Dezember 2006

Nach wochenlangen Drohungen mit einem Militärputsch im Pazifikstaat Fidschi stürzt die Führung der Streitkräfte die Regierung und ruft den Ausnahmezustand aus.

6. Dezember 2006

Die von der US-Regierung eingesetzte Baker-Hamilton-Kommission fordert einen Kurswechsel in der Irak-Politik.

8. Dezember 2006

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen lehnt es Bundespräsident Horst Köhler wegen verfassungsrechtlicher Bedenken ab, ein Gesetz zu unterschreiben.

Bei Ermittlungen zum Tod des Kreml-Kritikers Alexander Litvinenko werden auch in einer Hamburger Wohnung Spuren von radioaktivem Polonium festgestellt.

10. Dezember 2006

Nach dem Tod von Augusto Pinochet kommt es in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu schweren Zusammenstößen zwischen Gegnern des ehemaligen Militärmachthabers und der Polizei.

Die amerikanische Raumfähre "Discovery" startet mit sieben Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS).

Augusto Pinochet, chilenischer General und Militärmachthaber, ist in Santiago gestorben. Er wurde 91 Jahre alt.

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