Chronik
Das war der Januar 2006

Die Kältewelle in Deutschland und die dadurch ausgelöste Tragödie von Reichenhall, Scharons Gesundheitszustand, die Vierschanzentournee, die Entführung zweier deutscher Ingenieure im Irak sowie der "Gammelfleisch"-Skandal standen im Mittelpunkt.
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1. Januar 2006

Das Informationsfreiheitsgesetz tritt in Kraft. Jeder Bürger erhält Zugang zu amtlichen Informationen der Bundesbehörden, ohne ein berechtigtes Interesse nachweisen zu müssen.

Österreich übernimmt bis Juni 2006 die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union (EU) von Großbritannien.

Die viertgrößte griechische Stadt Patras ist Kulturhauptstadt Europas 2006. Rund 150 Veranstaltungen sind geplant.

Der vom Kreml kontrollierte russische Gaskonzern Gazprom stoppt vorübergehend die Gas-Exporte an die Ukraine. Am 4. Januar einigen sich beide Länder auf eine Preiserhöhung.

Im Osten der Türkei stirbt erstmals ein Mensch an der Vogelgrippe. Der 14-jährige Junge aus der Provinz Van hatte engen Kontakt zu infiziertem Geflügel.

Der frühere Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog und seine Familie kehren nach ihrer dreitägigen Entführung im Jemen wohlbehalten nach Deutschland zurück. Kurz nach dem glücklichen Ende ihrer Geiselhaft werden fünf italienische Touristen im Jemen entführt.

2. Januar 2006

Im thüringischen Altenburg bestätigt die Polizei den Fund zweier einbetonierter Babyleichen. Im September wird die Mutter zu neun Jahren Haft verurteilt.

In Bad Reichenhall stürzt nach heftigen Schneefällen das Dach der Eissporthalle ein. 15 Menschen kommen ums Leben. Eine halbe Stunde vor dem Unglück ging eine Warnung ein, so dass ein geplantes Eishockey-Training abgesagt wurde. Dennoch waren zum Zeitpunkt der Katastrophe mehr als 50 Menschen auf der Eisfläche.

Bei dem schwersten Grubenunglück in den USA seit 1968 werden in West Virginia zwölf Bergarbeiter getötet.

Nach der Einstellung der russischen Gasimporte in die Ukraine kommt es auch zur Drosselung von Lieferungen in mehrere EU-Länder.

Argentinien tilgt vorzeitig seine Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach dem Zusammenbruch der Staatsfinanzen im Dezember 2001 hat das südamerikanische Land seine Zahlungsfähigkeit wieder zurückgewonnen.

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